Mittwoch, 26. Juni 2013
Montag, 03.06.2013
Heute geht es weiter zuerst mit dem Zug (S-Bahn) nach Piraeus und dann weiter mit einer Fähre auf irgend eine Insel in den Kyklaven. Aber was ist das. Susi hat's im Kreuz und kann fast nicht aufstehen. Die arme tut mir leid. Aber irgend wie schafft es Susi doch aufzustehen, die Morgentoilette und Ihre Sachen für die Abreise zu packen. Ich versuch Ihr zu helfen wo ich kann, aber Susi lässt sich nur im größten Notfall helfen und so quält Sie sich zum Frühstück. Ob wir den Weg vom Hotel zum Bahnhof mit dem Fahrrad schaffen weiss ich nicht, aber dass es für Susi ziemlich hart wird, dass kann ich mir denken. Ob wir heute weiterfahren muss Susi entscheiden, und Sie möchte nicht mehr in Korinth bleiben. Also trag ich unser Gepäck nach unten, hol die Räder und jeder "sattelt sein Pferd". Wir bezahlen und dann fahren wir Richtung Bahnhof. Ich schätze es sind 6 km, und Heute werde ich keine "Abkürzungen" fahren. Susi hält eisern durch und so sind wir in 20 Minuten am Bahnhof. Ich geh zum Schalter und kauf zwei Fahrkarten nach Piraeus, hol Susi und schieb mit Ihr unsere Fahrräder auf den Bahnsteig Gleis 5. Super, da ist ja ein Aufzug zum Bahnsteig in dem wir und unsere 2 Fahrräder Platz haben. Das hätten wir hier auf dem Bahnhof von Korinth nicht erwartet. Auf dem Bahnsteig angekommen, machen wir uns Gedanken, wie wir am besten unsere voll bepackten Fahhräder während dem Halt in die S-Bahn bekommen. Ich sag zu Susi, geh Du mal in die S-Bahn und ich lade unsere Radel ein. Der Zug hält, ich lass Susi einsteigen und hab dann mein Radel in den Zug geschoben und auf den Ständer gestellt. Sofort danach bin ich wieder ausgestiegen und hab Susi's Radel in den Zug geschoben und schon ist die S-Bahn losgefahren. Der Einstiegsbereich von der S-Bahn war mit unseren Radeln komplett zugestellt und beim losfahren der S-Bahn ist mein Ständer (natürlich der von meinem Radel) abgebrochen und hat den Eingangspatz versiegelt. Macht nicht's die S-Bahn fährt und wir sind mit unseren Radeln drin. Der Schaffner kommt, und sagt mir irgend was, ich glaub er wollte mir sagen dass der Eingangsbereich zum Durchgehen frei sein muss und ausserdem wollter er unsere Fahrkarten sehen. Ich nicke freundlich mit dem Kopf und zeig Ihm meine Fahrkarte. Jetzt fängt er an mir etwas eindringlich zu sagen, irgendwas mit Kaa oder Ska oder was ähnliches. Ich spüre, dass er mich nicht schimpft, sondern uns was wichtiges mitteilen will. Auf der 1. Bank nach dem Eingangsbereich sitzt ein (wie ich glaube) Tourist und ich frag Ihn in meinem besten Englisch, ob er weiss was der Schaffner will. Weil der Tourist mitgekriegt hat, dass ich mit Susi deutsch (na ja Bayerisch halt) spreche, sagt er mit mit österreichischen Akzent, dass der Schaffner mir sagen will, dass ich in Ska umsteigen muss. Super, eine ledierte Frau, ein kaputtes Fahhrad das den Eingangsbereich von der S-Bahn verstopft, einen Schaffner den ich nicht verstehe und jetzt auch noch ein Österreicher. Aber der Österreicher ist sehr nett und hat einen S-Bahn Netzplan dabei wo ich ablesen kann, dass wir umsteigen müssen und an welcher Stelle. Der Österreicher sagt mir, dass er in der Nähe von Passau am Inn wohnt, dass die Region zur Zeit mit dem Hochwasser kämpft und er für eine Woche zur Sonne nach Griechenland gefahren ist. Ich hab meine Räder jetzt so hingestellt, dass sportliche Leute jederzeit den Eingangsbereich nutzen können und setzt mich zur Susi. An der nächsten Station müssen wir umsteigen und etliche Passagiere aussteigen. Da bei den Passagieren auch nicht so sportliche Leute dabei sind, machen Sie sich sorgen wie Sie aussteigen können, denn die wissen ja nicht, dass wir auch aussteigen müssen. Das Aussteigen geht problemlos, erst mein Radel, dann das Radel von Susi, dann die Passagiere und Susi. Wer schon mal in München S-Bahn gefahren ist, weiss, dass es eine Herausforderung ist, während dem Stop bei einer Haltestelle zwei voll bepackte Räder alleine aus der S-Bahn zu bekommen. Wir müssen das Gleis wechseln, um zum Zug nach Piraeus zu gelangen und das geht alles Barriere frei entweder mit Aufzug oder mit Rampe. Und wieder höchste Konzentration, dass ich unsere Radel und Susi während dem Stop in den Zug krieg. Alles funktioniert super und freuen uns, dass Piraeus die Endhaltestelle ist und wir somit mehr Zeit zum Aussteigen haben. Jetzt sind wir im Hafen von Piraeus und haben keine Ahnung wo wir hinwollen. Ich geh in den ersten Ticket Shop und die freundliche Dame fragt mich wo ich hinwolle. Ich hab unsere Grichenland Karte in der Hand, schau drauf und sag, nach Naxos bitte. Die Dame gibt was in den Computer ein und sagt, dass die Fähre um 18:00h losfährt. Jetzt ist es 13:00h und ich frag Sie, ob nicht schon früher eine Fähre fährt, egal wohin. Sie schaut mich ungläubig an uns sagt, dass ich Ihr schon sagen muss, wo ich hinwolle. Beim zweiten Blick auf die Karte fällt mir die Insel Sifnos ins Auge und ich sag Ihr, dass wir nach Sifnos wollen. Die Fähre legt um 14:55h ab und die Überfahrt dauert 6 Stunden und kostet für zwei Personen 64 Euro. Gekauft, sag ich ihr und geh mit den zwei Ticket's zu Susi und sag Ihr, dass wir nach Sifnos fahren und um 21h ankommen. Susi ist sehr tapfer und macht alles ohne klagen mit. Wir schiffen ein und machen es uns an Bord bequem, dass heisst ich mach es mir bequem, weil Susi grosse Schmerzen hat wenn Sie sich hinsetzt oder aufsteht bleibt Sie die ganze Zeit an Bord stehen. Um 21:30h erreichen wir den Hafen Apollonoa von der Insel Sifnos und gehen von Bord. Jetzt ein Hotel, was zum Essen und dann schlafen. Und genau so war es dann in Apollonia, als wir am Hafen Richtung Ortschaft gegangen sind, hat uns eine ältere Frau angesprochen, ob wir ein Zimmer brauchen. Wir haben unser Gepäck und unsere Radel abgestellt und sind dann zum Essen gegangen. Anschliessend sind wir in unser Zimmer gegangen ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen.

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Hallo Ihr Abenteurer
wir freuen uns immer eure Geschichten zu lesen, die sind ja manchmal total amüsant, ich (Gitta) muss dann oft so lachen, dass Robert raufschreit, "warum lachst du so"? zum Beispiel die geschichte mit dem platten an thomas Fahrrad. wir waren auch gerade in Griechenland, auf dem Festland, in sivota. es war sehr schön, ein ganz nettes Städtchen. wir sind mit der fähre von Venedig nach igominiza gefahren, das dauerte ganz schön lange, 25 stunden.
bei uns ist ja das wetter zur zeit wieder total beschi...., mal hat es 35 grad und dann wieder 10 grad. hoffe ihr habt es besser.
wir wünschen der Susi, dass das mit ihrem rücken bald besser wird, damit sie dich (thomas) wieder am berg überholen kann.
liebe grüße aus münchen, Gitta und Robert

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