Mittwoch, 26. Juni 2013
Mittwoch, 29.05.2013
flieger1962, 13:15h
Heute geht's wieder weiter, und zwar mit dem Zug nach Ancona. Wir stehen schon um 7:30h auf um unsere Sachen zu packen, zum Frühstücken zu gehen un dann rechtzeitig los zu fahren um den Zug um 11:28h zu erwischen. Punkt 9:00h sind wir auf dem Radel und und fahren los. Die Wolken am Himmel sagen mir, dass wir nicht trocken am Hauptbahnhof von Rom ankommen. Vorsichtshalber haben wir die Regenjacke ganz oben eingepackt um diese bei Regen sofort griff berit zu haben aber während der Fahrt erwischen uns ein paar kleine Regentropfen, nass weden wir nicht. Bis zum Vatikan kennen wir den Weg und der dauert gut 1 Stunde, dann denk ich mir schauen wir auf den Stadtplan und tasten uns langsam zum Termini (Hauptbahnhof von Rom) vor. Am Vatikan angekommen bleiben wir stehen und schauen auf dem Stadtplan wie wir am besten zum Termini kommen. Da bleibt auch schon ein Radler stehen und fragt uns ob er uns helfen kann. "We must drive to Termini" sag ich im perfekten Englisch, da er sofort verstanden hat wo wir hin müssen. "Follow me, i drife to my office and this is near Termini" sagte der durchtrainierte radelfahrende Römer. So ein Glück, jetzt haben wir einen eigenen Scout, der uns zum Termini eskortiert. Er fährt vorraus von einer kleinen Gasse zur nächsten und wir hinterher. Vorbei an der Piazza del Popolo eine kleine Ansteigung zur Villa Borghese. Hier fährt unser Scout langsamer dass wir mithalten können, ich fahre zu Ihm auf und sage "we have a elektrical Bike, a litle Mounten is no Problem". Jetzt gibt er Gas, troz Elektromotor haben wir Schwierigkeiten Ihm zu folgen und ich hoffe, dass der "Berg" bald aufhört. Oben angekommen schaut er sich um ob wir noch da sind, und er erklärt uns, dass er diese Strecke jeden Tag fährt und sein Rekord von Zuhause bis zum Büro 20 Minuten sind. Ich brauch erst ein mal Luft und nicke nur anerkennend. Er bringt uns bis auf Sichtweite zum Termini und verabschiedet sich von uns. Wir geben Ihm die Hand und bedanken uns herzlich. Kaum am Termini angekommen fängt es an heftig zu regnen. Wir freuen uns, dass wir im Trockenen sind und besorgen uns unsere Fahrkarten nach Ancona. Ganz hinten im Zug gibt es ein eigenes Abteil für Sperrgepäck und Fahrräder, wir verstauen unsere Räder und suchen uns dann einen Sitzplatz. Gut, fass wir so früh dran sind, sonst hätten wir keinen Sitzplatz mehr bekommen. Der Zug fährt pünktlich los und schauen aus dem Fenster und sehen wie die Landschaft an uns vorbei fliegt. An einigen Haltestellen sind wir mit unseren Radeln vorbeigekommen und manchmal glauben wir zu erkennen wo wir mit unseren Rädern entlang gefahren sind. Um 15:30h kommen wir in Ancona an und wir fahren sofort zum Hafen um Heute noch nach Griechenland einzuschiffen. Am Hafen angekommen, macht mir der Ticket-Verkäufer klar, dass die nächste Fähre nach Griechenland erst Morgen um 13:55h geht. Ok, dann kauf ich jetzt 2 Ticket's mit Deck-Überfahrt nach Patras für Morgen wir suchen uns für die Nacht eine Unterkunft. Wir radeln vom Hafen in die Altstadt von Ancona und schauen wo wir übernachten könnten. Die erste Pension ist voll belegt, aber der Herr an der Rezeption sagt uns wo ein gutes und günstiges Hotel ist und wir radeln zu diesem Hotel. Ich hab gar nicht gewusst, dass Ancona so hügelig ist, fast wie in San Francisco. Nach einigen Irrfahrten (Abkürzungen) haben wir dann das Hotel gefunden und ich hab in der Rezeption nach einer Unterkunft nachgefragt. Auch dieses Hotel war ausgebucht und so haben wir einen weiteren Tip von einem Hotel mitgenommen und sind zu dem nächsten Hotel gefahren. Diesmal haben wir Glück und müssen nicht auf der Strasse schlafen.
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