Mittwoch, 26. Juni 2013
Samstag, 25.05.2013
flieger1962, 13:06h
Heute fahren wir wieder mit dem Zug nach Rom. Ich muss Susi versprechen, dass wir unsere Tageskarte für den öffentlichen Nahverkehr in Rom heute auch nutzen werden und nicht alles zu Fuss gehen. Ausgemacht. Wir fahren mit der U-Bahn zur Basilica San Paolo und schauen uns die schöne und grosse Kirche an, in dem das Grab des Hl. Paulus ist. Die Stimmung in dieser Kirche ist viel schöner wie in der Museumskirche Petersdom. Jetzt wollen wir zu den Katakomben. Die sind ziemlich am Anfang der Via Appia Antica und es gibt weit und breit keine U-Bahn Haltestelle. Wir haben auch keine Ahnung welcher Bus von wo und wann zu den Katakompen fährt. Also schauen wir in den Stadtplan und suchen die nächstgelegene U-Bahn Haltestelle (Garbatella) zu den Katakomben und fahren dahin. Ich sag Susi, dass es max. 2 km zu Fuss zu den Katakomben sind und ich den Weg auf meinem GPS schon gesehen hab. Wir machen uns auf den Weg und ich geb die Richtung vor. Zuerst ca. 1,5 km der Strasse Via Ignazio Persico bis zur Strasse Via Padre Semeria entlang gehen, dann links abbiegen und nochmals 100m geradeaus zur Via Cristoforo Colombo. Diese Überqueren und dann müsste eine Art Park kommen wo wir uns den Durchgang suchen müssen. Danach müssen wir genau auf die Appia Antica kommen. Genau so ist es auch und Susi war froh, dass ich heute keine "Abkürzungen" genommen hab. Auf der Appia Anitca sind wir dann in die Kapelle/Kirche Domine Quo Vadis gegangen, in dem laut Legende Petrus von den Römern fliehen wollte und Ihm Jesus begegnete und dabei seinen Fussabdruck in einem Stein hinterließ. Direkt neben der Kirche ist ein grosses Tor zur Katakombe San Callisto. Eine Frau wollte mit Ihrem Auto aus dem Grundstück herausfahren und so sind wir, als sich das Tor öffnete, in das Grundstück hineingekommen. Ich glaub nicht, dass das ein offizieller Eingang zu den Katakomben ist, aber wir gehen auf einem Weg durch die parkähnliche Anlage. Nach gut 1km zweifeln wir, ob wir auf dem richtigen Weg sind da wir auf eine Schule oder Internat treffen, aber keine Katakomben weit und breit zu sehen sind. Wir gehen aber den Weg weiter. Nach einem weiteren km sind wir dann endlich bei den Katakomben. Susi kauft die Eintrittskarten und auf einer Tafel steht, dass es um 14:00h weiter geht. Also warten wir noch gut eine halbe Stunde und dann geht's los. Ein Mitarbeiter der Katakomben frägt die wartenden welche Sparache sie sprechen und teilt diese dann in entsprechenden Gruppen ein: italienisch, polnisch, englisch, französisch, spanisch, holländisch und dann endlich deutsch. Wir bekommen eine deutschsprachige Führerin die uns genau erklärt, was es mit den Katakomben auf sich hat. Die Katakomben sind in Bimstein ähnlichen Fels gebaut und nur für die Bestattung der Christen gedacht. Dieses Areal gehörte einem reichen Römer namens Callisto, der das Grundstück den Christen unentgeldlich für die unterirdischen Bestattungen zur Verfügung gestellt hat. Hier wurden auch die erste Päpste beigesetzt und es gibt etliche Stockwerke nach unten. Die Führung ist sehr Interessant und wir können diese sehr empfehlen. Nach der Führung gehen wir zur Bushaltestelle und warten aufnden Bus. Mitlerweile fängt es leicht an zu regnen, aber kein Bus zu sehen. Es kommen immer mehr Leute zur Bushaltestelle und der Regen wird stärker. Etliche Leute an der Bushaltestelle halten Taxis auf und fahren weg. Nach ca. 45 Minuten kommt dann endlich ein Bus. Ich glaub nicht, dass alle Leute von der Bushaltestelle in den Bus passen, da schon einige Passagiere im Bus waren als er an der Haltestelle hielt. Aber als sich die Bustüren mühevoll schliessen, sind alle Leute im Bus. Ich bin noch nie in meinem Leben mit einem Bus mitgefahren, der so viele Fahrgäste hatte. Man brauchte sich nicht festhalten, weil man praktisch nicht umfallen konnte. Wir waren aber froh, dass wir im "trockenen" Bus waren. Bei der nächsten Haltestelle warteten wieder viele Leute im Regen, aber unser Bus macht hier keinen Halt. Es hätte auch nicht's genützt, weil ein einziger Passagier mehr Platz gehabt hätte. Irgendawann kam dann die Haltestelle Circus Massimo und fast alle vom Bus stiegen aus. Jetzt mit der U-Bahn zur Haltestelle Flaminio und dann mit der S-Bahn zurück Prima Porta.
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