Mittwoch, 8. Mai 2013
19. Reisetag, Montag 06.05.2013
flieger1962, 10:29h
Ich kann das Frühstück kaum erwarten, so eine Hunger hab ich (und Susi auch). Ein Spielgelei, 6 Toast, die komplette Wurst, den kompletten Käse, Marmelade einen Kuchen und Flakes mit Joghurt. So jetzt geht aber nicht's mehr rein. Ich bin satt! Der Hausherr sagt, dass er nach unten fährt und uns bis zur Bushaltestelle mitnehmen könnte. Am Nachmittag, könnten wir dann anrufen und wenn Sie Zeit haben, holen Sie uns wieder von der Bushaltestelle ab. Das Angebot nehmen wir gerne an und lassen uns die 4 km zur Bushaltestelle fahren. Wir können im Bus die Fahrkarten kaufen und dann geht's rein nach Bologna. Wir notieren uns die Bushaltestelle und die Buslinie so dass wir wieder "nach Hause" finden. Am Minghetti Platz steigen wir aus und laufen zur Piazza Maggiore. Die Altstadt von Bologna ist sehr schön, lauter alte Häuser mit Arcaden und die Strassen sind gepflastert. Wir stehen vor der 5. grössten Kirche der Welt, der Basilica di San Petronio und gehen hinein. Diese Basilica hat
22 Nebenaltäre und ist im 16. Jahrhundert gebaut worden. Wir holen uns einen Audio - Guide und lassen uns die Kirche und deren Geschichte erklären, ein tolles Erlebnis. In Bologna gibt es einen alten Turm, auf dem man rauf darf. Praktisch ein Muss für uns, da wir in jeder Stadt immer auf dem höchsten Punkt gegangen sind. Die Treppe ist so eng, dass keine 2 Personen nebeneinander Platz haben und auf dieser Treppe gehen die Leute rauf und wieder runter. Wenn Leute wieder runter kommen, bleiben wir in der Ecke stehen, ziehen den Bauch ein und lassen die Leute vorbei. Unzählige Stufen sind bezwungen, 97 Höhenmeter erklommen, aber die Aussicht auf Bolongia und Umgebung entschädigt für die Strapazen. Wieder unten angekommen gibt es eine Belohnung: Salat, Wasser und einen Vino Bianco. Danach bummeln wir noch ein wenig in Bologna herum und gehen wieder Richtung Piazza Minghetti zu unserem Bus. Auf Fahrkarten achten wir nicht, da wir sicher sind diese wieder im Bus zu kaufen. Der Bus kommt, wir steigen ein und ich such den Fahrkartenautomaten. Nichts ist da, also bleib ich vorne beim Busfahrer, vielleicht verkauft er die Fahrkarten. Der Busfahrer ignoriert mich ganze 3 Stationen, dann möchte ein Fahrgast einsteigen und ich entnehm den Gesten, dass dieser eine Fahrkarte kaufen will. Der Bussfahrer schickt den (fast) Passagier ohne Fahrkarte wieder aus dem Bus und fährt los. Ich entferne mich ganz unauffällig vom Busfahrer und halte mich still bis zu unserer Haltestelle. So, jetzt sind wir die Rückfahrt "schwarz" gefahren, ohne es zu wollen. Bei unserer Haltestelle sind wir ausgestiegen und schauen uns jetzt nach einem Supermarkt um. Weit und breit nicht's zu sehen, also fragen wir einen hiesigen wo der nächste Supermarket ist. Er gibt uns zu verstehen, dass dieser ziemlich weit weg ist. Wir sind in unserer Unterkunft abseits vom Schuss und möchten nicht 4 km bergab und bergauf zum nächsten Restaurant gehen, also hilft es nicht's, wir brauchen für das nötigste einen Supermarkt, da wir morgen relaxen und uns so wenig wie möglich bewegen wollen. Wir sehen eine Frau, die bestimmt weiss wo der Supermarkt ist und sprechen diese nach dem Weg an. Sie erklärt uns ebenfalls, das der Supermarkt ziemlich weit weg ist uns Sie einen Teil vom Weg geht. Wir gehen der Frau hinterher und ich denk mir, lieber jetzt auf der Ebene gehen als später mit Gepäck den Berg (400 Höhenmeter) hinaufgehen. Nach ca. 2km gibt Sie uns zu verstehen, dass Sie jetzt abbiegen muss, der Supermarkt nach 1 km auf der linken Seite an der Via Republica ist. Hurra, das ist der Supermarkt, genau wie die Frau gesagt hat. Wir kaufen für die nächsten Tage ein: 2 Flaschen Rotwein, 1 Flasche Weißwein, Schinken, Mortadella, Salami, Käse, Oliven, Tomaten, Wasser, Brot und Schokolade. Wir packen alles in unseren Rucksack und sind froh, das alles Platz hat. Jetzt zurück zur Bushaltestelle und dann unsere Gastgeber anrufen, dass Sie uns abholen. Wir sind zurück an der Bushaltestelle und Susi ruft unsere Gastgeber an. Ich hör nur von Susi: "kein Problem, es macht uns nicht's aus". Was heisst hier "uns"! Mir macht es schon was aus die 4 km zu Fuss auf den Berg zu gehen und ich hab damit auch ein Problem. Aber es hilft nicht's wir müssen den Berg rauf und ich hab den schweren Rucksack am Buckel. Susi sagt noch: "gut dass wir die Räder nicht hinaufschieben müssen", und ich erwidere Ihr: "gut, dass ich den Rucksack nicht an's Radel hinhängen kann". So jetzt heisst es Kräfte sparen, so wenig wie möglich reden und marschieren! Endlose 4 km steil bergauf. Das einzige was mich aufrecht hält, sind die Gedanken an die Wurst und an den Wein. Bei jedem Meter, den ich schaffe, freu ich mich: "wieder einen Meter näher an der Wurst und am Wein". Irgendwie haben wir es bis hinauf geschaft, und jetzt muss ich mich erst einmal duschen, da ich völlig durchgeschwitzt bin. Ausser Wurst, Brot, Wein und Bett brauch ich heute nichts mehr und mich kriegen keine 10 Pferde mehr nach Bologna.
22 Nebenaltäre und ist im 16. Jahrhundert gebaut worden. Wir holen uns einen Audio - Guide und lassen uns die Kirche und deren Geschichte erklären, ein tolles Erlebnis. In Bologna gibt es einen alten Turm, auf dem man rauf darf. Praktisch ein Muss für uns, da wir in jeder Stadt immer auf dem höchsten Punkt gegangen sind. Die Treppe ist so eng, dass keine 2 Personen nebeneinander Platz haben und auf dieser Treppe gehen die Leute rauf und wieder runter. Wenn Leute wieder runter kommen, bleiben wir in der Ecke stehen, ziehen den Bauch ein und lassen die Leute vorbei. Unzählige Stufen sind bezwungen, 97 Höhenmeter erklommen, aber die Aussicht auf Bolongia und Umgebung entschädigt für die Strapazen. Wieder unten angekommen gibt es eine Belohnung: Salat, Wasser und einen Vino Bianco. Danach bummeln wir noch ein wenig in Bologna herum und gehen wieder Richtung Piazza Minghetti zu unserem Bus. Auf Fahrkarten achten wir nicht, da wir sicher sind diese wieder im Bus zu kaufen. Der Bus kommt, wir steigen ein und ich such den Fahrkartenautomaten. Nichts ist da, also bleib ich vorne beim Busfahrer, vielleicht verkauft er die Fahrkarten. Der Busfahrer ignoriert mich ganze 3 Stationen, dann möchte ein Fahrgast einsteigen und ich entnehm den Gesten, dass dieser eine Fahrkarte kaufen will. Der Bussfahrer schickt den (fast) Passagier ohne Fahrkarte wieder aus dem Bus und fährt los. Ich entferne mich ganz unauffällig vom Busfahrer und halte mich still bis zu unserer Haltestelle. So, jetzt sind wir die Rückfahrt "schwarz" gefahren, ohne es zu wollen. Bei unserer Haltestelle sind wir ausgestiegen und schauen uns jetzt nach einem Supermarkt um. Weit und breit nicht's zu sehen, also fragen wir einen hiesigen wo der nächste Supermarket ist. Er gibt uns zu verstehen, dass dieser ziemlich weit weg ist. Wir sind in unserer Unterkunft abseits vom Schuss und möchten nicht 4 km bergab und bergauf zum nächsten Restaurant gehen, also hilft es nicht's, wir brauchen für das nötigste einen Supermarkt, da wir morgen relaxen und uns so wenig wie möglich bewegen wollen. Wir sehen eine Frau, die bestimmt weiss wo der Supermarkt ist und sprechen diese nach dem Weg an. Sie erklärt uns ebenfalls, das der Supermarkt ziemlich weit weg ist uns Sie einen Teil vom Weg geht. Wir gehen der Frau hinterher und ich denk mir, lieber jetzt auf der Ebene gehen als später mit Gepäck den Berg (400 Höhenmeter) hinaufgehen. Nach ca. 2km gibt Sie uns zu verstehen, dass Sie jetzt abbiegen muss, der Supermarkt nach 1 km auf der linken Seite an der Via Republica ist. Hurra, das ist der Supermarkt, genau wie die Frau gesagt hat. Wir kaufen für die nächsten Tage ein: 2 Flaschen Rotwein, 1 Flasche Weißwein, Schinken, Mortadella, Salami, Käse, Oliven, Tomaten, Wasser, Brot und Schokolade. Wir packen alles in unseren Rucksack und sind froh, das alles Platz hat. Jetzt zurück zur Bushaltestelle und dann unsere Gastgeber anrufen, dass Sie uns abholen. Wir sind zurück an der Bushaltestelle und Susi ruft unsere Gastgeber an. Ich hör nur von Susi: "kein Problem, es macht uns nicht's aus". Was heisst hier "uns"! Mir macht es schon was aus die 4 km zu Fuss auf den Berg zu gehen und ich hab damit auch ein Problem. Aber es hilft nicht's wir müssen den Berg rauf und ich hab den schweren Rucksack am Buckel. Susi sagt noch: "gut dass wir die Räder nicht hinaufschieben müssen", und ich erwidere Ihr: "gut, dass ich den Rucksack nicht an's Radel hinhängen kann". So jetzt heisst es Kräfte sparen, so wenig wie möglich reden und marschieren! Endlose 4 km steil bergauf. Das einzige was mich aufrecht hält, sind die Gedanken an die Wurst und an den Wein. Bei jedem Meter, den ich schaffe, freu ich mich: "wieder einen Meter näher an der Wurst und am Wein". Irgendwie haben wir es bis hinauf geschaft, und jetzt muss ich mich erst einmal duschen, da ich völlig durchgeschwitzt bin. Ausser Wurst, Brot, Wein und Bett brauch ich heute nichts mehr und mich kriegen keine 10 Pferde mehr nach Bologna.
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flieger1962,
Freitag, 10. Mai 2013, 7:02 PM
Die zwei Türme von Bologna (von unten gesehen)
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flieger1962,
Freitag, 10. Mai 2013, 7:06 PM
Die Treppe im Turm

Der Turm ist 97m hoch und hat 618 Stufen (Ich hoff, dass ich mich nicht verzählt hab)
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flieger1962,
Freitag, 10. Mai 2013, 7:08 PM
der keine Turm von oben

Der kleine Turn, der völlig windschief ist, oben vom grossen Turm fotografiert.
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flieger1962,
Freitag, 10. Mai 2013, 7:13 PM
Thomas nach dem Gewalt-Fuss-Marsch

völlig fertig und geschafft sitzt Thomas vor den Sachen, die er auf den Berg "Monte Calvo" zu Fuss hinauf geschleppt hat: 3 Flaschen Wein, 1,5l Wasser, Brot, Schinken, Mortadella, Käse, Salami, Tortellini, Butter...
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flieger1962,
Freitag, 10. Mai 2013, 7:17 PM
Thomas macht Brotzeit

Essenszeit! Aber nur für Thomas, nicht für den Hund (der hat ja auch nicht's geschleppt!)
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