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Mittwoch, 26. Juni 2013
Montag, 03.06.2013
Heute geht es weiter zuerst mit dem Zug (S-Bahn) nach Piraeus und dann weiter mit einer Fähre auf irgend eine Insel in den Kyklaven. Aber was ist das. Susi hat's im Kreuz und kann fast nicht aufstehen. Die arme tut mir leid. Aber irgend wie schafft es Susi doch aufzustehen, die Morgentoilette und Ihre Sachen für die Abreise zu packen. Ich versuch Ihr zu helfen wo ich kann, aber Susi lässt sich nur im größten Notfall helfen und so quält Sie sich zum Frühstück. Ob wir den Weg vom Hotel zum Bahnhof mit dem Fahrrad schaffen weiss ich nicht, aber dass es für Susi ziemlich hart wird, dass kann ich mir denken. Ob wir heute weiterfahren muss Susi entscheiden, und Sie möchte nicht mehr in Korinth bleiben. Also trag ich unser Gepäck nach unten, hol die Räder und jeder "sattelt sein Pferd". Wir bezahlen und dann fahren wir Richtung Bahnhof. Ich schätze es sind 6 km, und Heute werde ich keine "Abkürzungen" fahren. Susi hält eisern durch und so sind wir in 20 Minuten am Bahnhof. Ich geh zum Schalter und kauf zwei Fahrkarten nach Piraeus, hol Susi und schieb mit Ihr unsere Fahrräder auf den Bahnsteig Gleis 5. Super, da ist ja ein Aufzug zum Bahnsteig in dem wir und unsere 2 Fahrräder Platz haben. Das hätten wir hier auf dem Bahnhof von Korinth nicht erwartet. Auf dem Bahnsteig angekommen, machen wir uns Gedanken, wie wir am besten unsere voll bepackten Fahhräder während dem Halt in die S-Bahn bekommen. Ich sag zu Susi, geh Du mal in die S-Bahn und ich lade unsere Radel ein. Der Zug hält, ich lass Susi einsteigen und hab dann mein Radel in den Zug geschoben und auf den Ständer gestellt. Sofort danach bin ich wieder ausgestiegen und hab Susi's Radel in den Zug geschoben und schon ist die S-Bahn losgefahren. Der Einstiegsbereich von der S-Bahn war mit unseren Radeln komplett zugestellt und beim losfahren der S-Bahn ist mein Ständer (natürlich der von meinem Radel) abgebrochen und hat den Eingangspatz versiegelt. Macht nicht's die S-Bahn fährt und wir sind mit unseren Radeln drin. Der Schaffner kommt, und sagt mir irgend was, ich glaub er wollte mir sagen dass der Eingangsbereich zum Durchgehen frei sein muss und ausserdem wollter er unsere Fahrkarten sehen. Ich nicke freundlich mit dem Kopf und zeig Ihm meine Fahrkarte. Jetzt fängt er an mir etwas eindringlich zu sagen, irgendwas mit Kaa oder Ska oder was ähnliches. Ich spüre, dass er mich nicht schimpft, sondern uns was wichtiges mitteilen will. Auf der 1. Bank nach dem Eingangsbereich sitzt ein (wie ich glaube) Tourist und ich frag Ihn in meinem besten Englisch, ob er weiss was der Schaffner will. Weil der Tourist mitgekriegt hat, dass ich mit Susi deutsch (na ja Bayerisch halt) spreche, sagt er mit mit österreichischen Akzent, dass der Schaffner mir sagen will, dass ich in Ska umsteigen muss. Super, eine ledierte Frau, ein kaputtes Fahhrad das den Eingangsbereich von der S-Bahn verstopft, einen Schaffner den ich nicht verstehe und jetzt auch noch ein Österreicher. Aber der Österreicher ist sehr nett und hat einen S-Bahn Netzplan dabei wo ich ablesen kann, dass wir umsteigen müssen und an welcher Stelle. Der Österreicher sagt mir, dass er in der Nähe von Passau am Inn wohnt, dass die Region zur Zeit mit dem Hochwasser kämpft und er für eine Woche zur Sonne nach Griechenland gefahren ist. Ich hab meine Räder jetzt so hingestellt, dass sportliche Leute jederzeit den Eingangsbereich nutzen können und setzt mich zur Susi. An der nächsten Station müssen wir umsteigen und etliche Passagiere aussteigen. Da bei den Passagieren auch nicht so sportliche Leute dabei sind, machen Sie sich sorgen wie Sie aussteigen können, denn die wissen ja nicht, dass wir auch aussteigen müssen. Das Aussteigen geht problemlos, erst mein Radel, dann das Radel von Susi, dann die Passagiere und Susi. Wer schon mal in München S-Bahn gefahren ist, weiss, dass es eine Herausforderung ist, während dem Stop bei einer Haltestelle zwei voll bepackte Räder alleine aus der S-Bahn zu bekommen. Wir müssen das Gleis wechseln, um zum Zug nach Piraeus zu gelangen und das geht alles Barriere frei entweder mit Aufzug oder mit Rampe. Und wieder höchste Konzentration, dass ich unsere Radel und Susi während dem Stop in den Zug krieg. Alles funktioniert super und freuen uns, dass Piraeus die Endhaltestelle ist und wir somit mehr Zeit zum Aussteigen haben. Jetzt sind wir im Hafen von Piraeus und haben keine Ahnung wo wir hinwollen. Ich geh in den ersten Ticket Shop und die freundliche Dame fragt mich wo ich hinwolle. Ich hab unsere Grichenland Karte in der Hand, schau drauf und sag, nach Naxos bitte. Die Dame gibt was in den Computer ein und sagt, dass die Fähre um 18:00h losfährt. Jetzt ist es 13:00h und ich frag Sie, ob nicht schon früher eine Fähre fährt, egal wohin. Sie schaut mich ungläubig an uns sagt, dass ich Ihr schon sagen muss, wo ich hinwolle. Beim zweiten Blick auf die Karte fällt mir die Insel Sifnos ins Auge und ich sag Ihr, dass wir nach Sifnos wollen. Die Fähre legt um 14:55h ab und die Überfahrt dauert 6 Stunden und kostet für zwei Personen 64 Euro. Gekauft, sag ich ihr und geh mit den zwei Ticket's zu Susi und sag Ihr, dass wir nach Sifnos fahren und um 21h ankommen. Susi ist sehr tapfer und macht alles ohne klagen mit. Wir schiffen ein und machen es uns an Bord bequem, dass heisst ich mach es mir bequem, weil Susi grosse Schmerzen hat wenn Sie sich hinsetzt oder aufsteht bleibt Sie die ganze Zeit an Bord stehen. Um 21:30h erreichen wir den Hafen Apollonoa von der Insel Sifnos und gehen von Bord. Jetzt ein Hotel, was zum Essen und dann schlafen. Und genau so war es dann in Apollonia, als wir am Hafen Richtung Ortschaft gegangen sind, hat uns eine ältere Frau angesprochen, ob wir ein Zimmer brauchen. Wir haben unser Gepäck und unsere Radel abgestellt und sind dann zum Essen gegangen. Anschliessend sind wir in unser Zimmer gegangen ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen.

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Sonntag, 02.06.2013
Heute schauen wir uns das antike Korinth an, wo schon der Hl. Paulus schon gepredigt hat. Ich hab Susi versprochen, dass auch Sie heute eine Predigt von mir bekommt. Auf dem Platz, wo der Hl. Paulus gepredigt hat, fällt mir keine Predigt für Susi ein, und wir müssen diese Predigt verschieben. BIS Mittag haben wir alles angeschaut und sind dann in eine Taverne auf ein Glass Wein gegangen. Hier ist mir dann die Predigt eingefallen, die nur für Susi bestimmt war und ich diese deshalb hier nicht erwähne. Am Nachmittag ruhen wir uns aus, denn Morgen geht es weiter nach Piraeus.

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Samstag, 01.06.2013
Am Vortag haben wir gesagt, dass wir gerne um 9:00h Frühstücken würden und um Punkt 9h sind wir im Frühstücksraum. Die Uhr an der Wand zeigt schon 10:00h an und wir erinnern uns, dass wir ja 1 Stunde Zeitverschiebung haben und wir desshalb 1 Stunde zu spät dran sind. Wir entschuldigen uns, dass wir uns verspätet haben aber der Hauswirt sagt uns, dass es vieleicht in Deutschland ein Problem ist, sich zu verspäten aber hier in Griechenland ist das überhaupt kein Problem. Wir frühstücken, bezahlen und dann geht's von Seliantika weiter nach Korinth. Der Verkehr hält sich in Grenzen, die Sonne scheint, ca. 23 C und immer am Meer entlang mit ein wenig Rückenwind. So macht das Radfahren Spass und wir kommen ohne grosse Anstrengung mit einem Schnitt von 23 km/Std. gut voran. Kurz vor Korinth müssten wir über die Autobahn fahren, aber die Brücke ist noch im Rohbau und wir fahren an der Autobahn entlang bis eine kleine Unterführung uns auf die andere Seite bringt. Jetzt noch 300m einen extrem steilen Berg hinauf und wir sind da.

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Freitag, 31.05.2013
Die Nacht ist endlich vorbei, ich hab abwechseld auf dem harten Boden gelegen wo ich mich ausstrecken konnte oder auf dem weichen Sitz gesessen. Wir gehen zum Frühstücken und nach dem ersten Kaffee bin ich wieder fit. Draussen treffen wir wieder die Schweizerin Magreth mit Ihrem Hund und unterhalten uns mit Ihr. Ich seil mich ab, da ich ein e-Mail bekommen hab, das ich beantworten muss. Um 15:00h legt unser Fähre in Patras an und wir holen unsere Räder und schiffen aus. Nach Korinth sind es ca. 140 km und wir wollen heute noch so weit wie möglich kommen um morgen locker Korinth zu erreichen. Wir fahren im Hafen los und folgen den Schildern nach Athen. Wir glauben in Grichenland gibt es nur Wahnsinnige, denn alle Fahrzeuge ob Auto, Lastwagen oder Bus donnern an uns vorbei ohne auch nur den Versuch zu machen uns etwas auszuweichen. Oder sind wir wahnsinnig, weil wir in Griechenland mit unseren Rädern unterwegs sind? Nach einiger Zeit auf der Straße wird die Straße immer breiter und die Schilder sind nicht mehr blau, sonden grün. Ich glaub wir sind schon wieder auf der Autobahn! Um uns die Maut zu sparen heben wir unsere Räder über die Leitplanke auf eine Landstrasse und fahren diese dann weiter. Nach 50km schauen wir dass wir heute Nacht ein Quartier bekommen checken ein, gehen noch zum Essen und fallen dann totmüde ins Bett.

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Donnerstag, 30.05.2013
Da unsere Fähre erst um 15:00h losfährt und wir ab 13:00h einschiffen können, haben wir keine Eile. Ausgiebig Frühstücken, im Supermarkt noch was einkaufen und dann ganz in Ruhe zum Hafen radeln. Die Tickets haben wir ja schon gestern gekauft und so können wir direkt an unserem Port in den Hafen hineinfahren. Wir verstauen unsere Räder und nehmen an Deck nur das Nötigste mit, so dass wir nicht so viel schleppen müssen. Als wir von Ancona wegfahren, schlägt das Wetter in Ancona um und es fängt an zu regnen. Uns egal, da wir im Schiff im trockenen sitzen und wissen, dass in Patras die Sonne scheint. An Bord lernen wir eine Schweizerin kennen, die auf Tinos (eine Insel in den Kyklaven) mehrere Wohnungen hat, die sie an Touristen vermietet. Sie erzählt Susi Ihre ganze Lebensgeschichte (über 60 Jahre). Mich interessiert viel mehr welche Insel auf den Kyklaven die schönste ist und von welchem Hafen man am besten losfährt. Als es dann dunkel wird, suchen wir uns eine Steckdose für unsere Smartphones und zwei Sitzplätze dazu. Eine Steckdose und einen Sitzplatz haben wir gefunden, der zweite Sitzplatz war besetzt aber sobald die Passagierin aufsteht schnapp ich mir den Platz. Ich hol mir im Shop eine Flasche Wein und wir machen dann Brotzeit: Brot, Käse, Salami, Wasser und Wein. Ich glaub Susi geht's nicht so gut, da sie nur trockenes Brot ist und Wasser trinkt. Schade dass es Ihr nicht so gut geht, aber dann bleibt mir der ganze Wein und auch die ganze Salami. Die Smartphones sind geladen, ich hab alles aufgegessen und ausgetrunken, also gehen wir in den Raum mit den vielen Sitzen und versuchen zu schlafen.

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Mittwoch, 29.05.2013
Heute geht's wieder weiter, und zwar mit dem Zug nach Ancona. Wir stehen schon um 7:30h auf um unsere Sachen zu packen, zum Frühstücken zu gehen un dann rechtzeitig los zu fahren um den Zug um 11:28h zu erwischen. Punkt 9:00h sind wir auf dem Radel und und fahren los. Die Wolken am Himmel sagen mir, dass wir nicht trocken am Hauptbahnhof von Rom ankommen. Vorsichtshalber haben wir die Regenjacke ganz oben eingepackt um diese bei Regen sofort griff berit zu haben aber während der Fahrt erwischen uns ein paar kleine Regentropfen, nass weden wir nicht. Bis zum Vatikan kennen wir den Weg und der dauert gut 1 Stunde, dann denk ich mir schauen wir auf den Stadtplan und tasten uns langsam zum Termini (Hauptbahnhof von Rom) vor. Am Vatikan angekommen bleiben wir stehen und schauen auf dem Stadtplan wie wir am besten zum Termini kommen. Da bleibt auch schon ein Radler stehen und fragt uns ob er uns helfen kann. "We must drive to Termini" sag ich im perfekten Englisch, da er sofort verstanden hat wo wir hin müssen. "Follow me, i drife to my office and this is near Termini" sagte der durchtrainierte radelfahrende Römer. So ein Glück, jetzt haben wir einen eigenen Scout, der uns zum Termini eskortiert. Er fährt vorraus von einer kleinen Gasse zur nächsten und wir hinterher. Vorbei an der Piazza del Popolo eine kleine Ansteigung zur Villa Borghese. Hier fährt unser Scout langsamer dass wir mithalten können, ich fahre zu Ihm auf und sage "we have a elektrical Bike, a litle Mounten is no Problem". Jetzt gibt er Gas, troz Elektromotor haben wir Schwierigkeiten Ihm zu folgen und ich hoffe, dass der "Berg" bald aufhört. Oben angekommen schaut er sich um ob wir noch da sind, und er erklärt uns, dass er diese Strecke jeden Tag fährt und sein Rekord von Zuhause bis zum Büro 20 Minuten sind. Ich brauch erst ein mal Luft und nicke nur anerkennend. Er bringt uns bis auf Sichtweite zum Termini und verabschiedet sich von uns. Wir geben Ihm die Hand und bedanken uns herzlich. Kaum am Termini angekommen fängt es an heftig zu regnen. Wir freuen uns, dass wir im Trockenen sind und besorgen uns unsere Fahrkarten nach Ancona. Ganz hinten im Zug gibt es ein eigenes Abteil für Sperrgepäck und Fahrräder, wir verstauen unsere Räder und suchen uns dann einen Sitzplatz. Gut, fass wir so früh dran sind, sonst hätten wir keinen Sitzplatz mehr bekommen. Der Zug fährt pünktlich los und schauen aus dem Fenster und sehen wie die Landschaft an uns vorbei fliegt. An einigen Haltestellen sind wir mit unseren Radeln vorbeigekommen und manchmal glauben wir zu erkennen wo wir mit unseren Rädern entlang gefahren sind. Um 15:30h kommen wir in Ancona an und wir fahren sofort zum Hafen um Heute noch nach Griechenland einzuschiffen. Am Hafen angekommen, macht mir der Ticket-Verkäufer klar, dass die nächste Fähre nach Griechenland erst Morgen um 13:55h geht. Ok, dann kauf ich jetzt 2 Ticket's mit Deck-Überfahrt nach Patras für Morgen wir suchen uns für die Nacht eine Unterkunft. Wir radeln vom Hafen in die Altstadt von Ancona und schauen wo wir übernachten könnten. Die erste Pension ist voll belegt, aber der Herr an der Rezeption sagt uns wo ein gutes und günstiges Hotel ist und wir radeln zu diesem Hotel. Ich hab gar nicht gewusst, dass Ancona so hügelig ist, fast wie in San Francisco. Nach einigen Irrfahrten (Abkürzungen) haben wir dann das Hotel gefunden und ich hab in der Rezeption nach einer Unterkunft nachgefragt. Auch dieses Hotel war ausgebucht und so haben wir einen weiteren Tip von einem Hotel mitgenommen und sind zu dem nächsten Hotel gefahren. Diesmal haben wir Glück und müssen nicht auf der Strasse schlafen.

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Dienstag, 28.05.2013
Heute schauen wir das letzte mal in unserer Reise nach Rom. Wir werden uns über die Zugverbindung nach Ancona informieren und uns den Trevibrunnen anschauen. Wir fahren zuerst mit dem Bus an die S-Bahn Station, dann mit der S-Bahn nach Rom Flaminio und dann mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof Termini. Unser Zug geht Morgen um 11:28h vom Gleis St.1 und unsere Räder können wir auch mitnehmen. Danach fahren wir mit der U-Bahn zur Station Barberini und gehen dann zum Trevibrunnen. Der Trubel am Trevibrunnen ist uns zuviel und wir schauen in die Kirche direkt am Trevibrunnen an. Danach gehen wir zur Piazza del Popolo und wollten einen Salat essen. Wir setzten uns an einem Tisch und der Kellner bringt uns eine Karte. Ein Espresso kostet hier 5 Euro, also legen wir die Karte hin und gehen zu unserer S-Bahn Station und fahren zurück nach Prima Porta. Hier gehen wir in die Bahnhofs-Pizzaria und bestellen uns zum Salat auch noch eine Pizza und Wein. Anscheinend kommen hier nur sehr wenige Touristen, da die normale Bedienung uns sofort den Oberkellner geschickt hat. Der nimmt uns kurzerhand mit in die Küche, wo wir unsere Gericht auswählen können. Der Service ist super, die Pizza schmeckt auch super und die Preise sind klein. Da am frühen Nachmittag noch kein Bus zum Campingplatz fährt, müssen wir die 2 km zu Fuss gehen.

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Montag, 27.05.2013
Heute bleiben wir auf dem Zeltplatz und machen gar nicht's ausser schlafen, essen, trinken, schlafen essen, trinken, .......

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Sonntag, 26.05.2013
Wenn wir die Sonntagsmesse um 9:00h im Petersdom in vordester Reihe erleben wollen, dann sollten wir schon um 8:00h im Dom sein. Wir brauchen mit dem Rad nach Rom und dem Abstellen der Räder ca. 1,5 Stunden also fahren wir um 6:30h mit unseren Rädern vom Campingplatz los. Die Morgenluft ist würzig und ab und zu blinselt die Sonne heraus. Die Radelfahrt auf dem tollen Radweg nach Rom macht riesig Spass und wir sind, troz ausgelassenem Frühstück, gut gelaunt unterwegs. Jetzt, bei der dritten Fahrt nach Rom mit unseren Rädern, sind wir quasi schon Insider und können voll und ganz die Landschaft geniessen, da unsere Räder den Weg schon alleine kennen. Auf dem Petersplatz angekommen, fährt Susi wie selbstverständlich in die Passage zu unserem Parkhaus und schiebt Ihr Radel auf die Rolltreppe als würde Sie das jeden Tag machen. "Hast Du heute gar keine Angst dass Sie uns erwischen"? Frag ich Susi verwundert. "Nein, wir kennen uns doch jetzt aus und einen besseren und sicheren Parkplatz für unsere Räder gibt es nicht". So schnell geht es, zuerst Gewissensbisse ob wir was verbotenes machen, und jetzt an vordester Front mit dabei. Ich freu mich und komm mir vor wie bei Bonni und Clyde (nur mit dem Unterschied, dass wir Keinem was zu leide tun). Pünktlich um 8:00h sind wir am Frontaltar im Petersdom und machen noch den Schluss der Frühmesse mit. Um 9:00h fängt die Hauptmesse an und ich wundere mich, dass in dem ganzen Prunk der Kirche, die Hauptmesse so schlicht ist, wie eine Sonntagsmesse in Gilching. Auch singen können Die nicht besser wie der Gilchinger Kirchenchor denk ich mir, und es ist kein Vergleich zu dem festlichen Gott7 uesdienst mit dem wunderschönen Chor von San Francesco in Assisi. Nach der Messe gehen wir erst einmal zum Frühstücken. Dann holen wir unsere Räder, flitzen die 4 Parkdecks hinunter und aus dem Parkhaus hinaus. Wir fahren zum Kloster Anselmo, wo vom Aptprimas Notker Wolf den Reisesegen bekommen. Dann fahren wir die Appia Antica entlang. Das ist der Weg, auf dem Petrus damals aus Rom abhauen wollte und Ihm Jesus begegnete der Ihm sagte, wenn Du abhaust, lasse ich mich ein zweites mal kreuzigen. Darauf hin ist Petrus umgekehrt, hat sich festnehmen und umgekehrt kreuzigen lassen. Die Strasse ist in einem fürchterlichen Zustand und wir hoppeln mehr dahin als dass wir fahren aber Susi lässt sich nicht aufhalten und würde gerne bis zum Ende der Appia Antica nach Castel Gandolfo radeln wo der frühere Papst Benedict der XVI seinen Lebensabend verbringt. An einer Ruine, die früher einmal eine Villa gewesen sein soll, hat Sie erbarmen und wir radeln nach Rom zurück. Wir radeln direkt in die Innenstadt, wieder können uns Verkehrsschilder wie "Einbahnstrasse" oder "Einfahrt verboten" nicht aufhalten. Wir denken diese Schilder gelten nur für motorisierte Verkehrsteilnehmer aber nicht für uns. Einen Vorteil haben diese Schilder, diese Strassen sind extrem Verkehrsberuhigt und wir können und mehr auf die Häuser und Gärten besser anschauen, weil wir uns nicht so sehr auf den Verkehr konzentrieren müssen. Jetzt sind wir fast am Coloseum und müssen unsere Räder schieben weil so viele Menschen unterwegs sind. Nach dem Coloseum wird die Menschenmenge wieder weniger und wir können wieder auf's Radel aufsteigen und Richtung Petersplatz fahren. Susi fährt wieder mit Ihrem Radel in der Innenstadt von Rom als ob Sie hier zu Hause ist, und es das normalste von der Welt ist, bei einer 6-spurigen Strasse bei vollem Verkehr die Spuren zu wechseln, links abzubiegen, dann wieder über alle 3 Spuren nach rechts zu fahren und an den Ampeln ganz nach vorne zu fahren und wenn die Strasse frei ist dann auch mal bei rot über die Kreuzung zu fahren. Ich hab Mühe Ihr hinterher zu fahren, schaff es dann doch und der Nervenkitzel macht mir auch Spass. Ich sollte bei Wetten dass folgende Wette anbieten: "Ich kenne jemanden, der mit seinem Radel im Berufsverkehr schneller durch Rom fährt als ein Taxifahrer mit seinem Auto". Susi würde die Wette gewinnen.

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Samstag, 25.05.2013
Heute fahren wir wieder mit dem Zug nach Rom. Ich muss Susi versprechen, dass wir unsere Tageskarte für den öffentlichen Nahverkehr in Rom heute auch nutzen werden und nicht alles zu Fuss gehen. Ausgemacht. Wir fahren mit der U-Bahn zur Basilica San Paolo und schauen uns die schöne und grosse Kirche an, in dem das Grab des Hl. Paulus ist. Die Stimmung in dieser Kirche ist viel schöner wie in der Museumskirche Petersdom. Jetzt wollen wir zu den Katakomben. Die sind ziemlich am Anfang der Via Appia Antica und es gibt weit und breit keine U-Bahn Haltestelle. Wir haben auch keine Ahnung welcher Bus von wo und wann zu den Katakompen fährt. Also schauen wir in den Stadtplan und suchen die nächstgelegene U-Bahn Haltestelle (Garbatella) zu den Katakomben und fahren dahin. Ich sag Susi, dass es max. 2 km zu Fuss zu den Katakomben sind und ich den Weg auf meinem GPS schon gesehen hab. Wir machen uns auf den Weg und ich geb die Richtung vor. Zuerst ca. 1,5 km der Strasse Via Ignazio Persico bis zur Strasse Via Padre Semeria entlang gehen, dann links abbiegen und nochmals 100m geradeaus zur Via Cristoforo Colombo. Diese Überqueren und dann müsste eine Art Park kommen wo wir uns den Durchgang suchen müssen. Danach müssen wir genau auf die Appia Antica kommen. Genau so ist es auch und Susi war froh, dass ich heute keine "Abkürzungen" genommen hab. Auf der Appia Anitca sind wir dann in die Kapelle/Kirche Domine Quo Vadis gegangen, in dem laut Legende Petrus von den Römern fliehen wollte und Ihm Jesus begegnete und dabei seinen Fussabdruck in einem Stein hinterließ. Direkt neben der Kirche ist ein grosses Tor zur Katakombe San Callisto. Eine Frau wollte mit Ihrem Auto aus dem Grundstück herausfahren und so sind wir, als sich das Tor öffnete, in das Grundstück hineingekommen. Ich glaub nicht, dass das ein offizieller Eingang zu den Katakomben ist, aber wir gehen auf einem Weg durch die parkähnliche Anlage. Nach gut 1km zweifeln wir, ob wir auf dem richtigen Weg sind da wir auf eine Schule oder Internat treffen, aber keine Katakomben weit und breit zu sehen sind. Wir gehen aber den Weg weiter. Nach einem weiteren km sind wir dann endlich bei den Katakomben. Susi kauft die Eintrittskarten und auf einer Tafel steht, dass es um 14:00h weiter geht. Also warten wir noch gut eine halbe Stunde und dann geht's los. Ein Mitarbeiter der Katakomben frägt die wartenden welche Sparache sie sprechen und teilt diese dann in entsprechenden Gruppen ein: italienisch, polnisch, englisch, französisch, spanisch, holländisch und dann endlich deutsch. Wir bekommen eine deutschsprachige Führerin die uns genau erklärt, was es mit den Katakomben auf sich hat. Die Katakomben sind in Bimstein ähnlichen Fels gebaut und nur für die Bestattung der Christen gedacht. Dieses Areal gehörte einem reichen Römer namens Callisto, der das Grundstück den Christen unentgeldlich für die unterirdischen Bestattungen zur Verfügung gestellt hat. Hier wurden auch die erste Päpste beigesetzt und es gibt etliche Stockwerke nach unten. Die Führung ist sehr Interessant und wir können diese sehr empfehlen. Nach der Führung gehen wir zur Bushaltestelle und warten aufnden Bus. Mitlerweile fängt es leicht an zu regnen, aber kein Bus zu sehen. Es kommen immer mehr Leute zur Bushaltestelle und der Regen wird stärker. Etliche Leute an der Bushaltestelle halten Taxis auf und fahren weg. Nach ca. 45 Minuten kommt dann endlich ein Bus. Ich glaub nicht, dass alle Leute von der Bushaltestelle in den Bus passen, da schon einige Passagiere im Bus waren als er an der Haltestelle hielt. Aber als sich die Bustüren mühevoll schliessen, sind alle Leute im Bus. Ich bin noch nie in meinem Leben mit einem Bus mitgefahren, der so viele Fahrgäste hatte. Man brauchte sich nicht festhalten, weil man praktisch nicht umfallen konnte. Wir waren aber froh, dass wir im "trockenen" Bus waren. Bei der nächsten Haltestelle warteten wieder viele Leute im Regen, aber unser Bus macht hier keinen Halt. Es hätte auch nicht's genützt, weil ein einziger Passagier mehr Platz gehabt hätte. Irgendawann kam dann die Haltestelle Circus Massimo und fast alle vom Bus stiegen aus. Jetzt mit der U-Bahn zur Haltestelle Flaminio und dann mit der S-Bahn zurück Prima Porta.

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