... newer stories
Donnerstag, 16. Mai 2013
28. Reisetag, Mittwoch 15.05.2013
flieger1962, 18:55h
Wir machen am Morgen unsere Fensterläden auf und die Sonne lacht uns an. Jetzt am Hauptplatz vor der "Santa Maria sopra Minerva" Frühstücken und dann schauen wir nach San Damiano, wo der hl. Franziskus den Auftrag von Gott bekam die Kirche wieder aufzubauen. Ich kenn da eine Abkürzung direkt am Krankenhaus vorbei .... Wir können San Damiano schon lange sehen, aber zwischen uns und San Damiano ist ein grosser Graben, den wir umgehen müssen. Wir gehen also vom Krankenhaus eine kleine Strasse ganz hinunter ins Tal und dann auf der Paralell-Strasse den ganzen Berg wieder hinauf. "Den Weg ist bestimmt der hl. Franziskus auch gegangen" hab ich Susi gesagt. Daraufhin hat Susi gesagt: "ja, wenn er umständlich und doppelt so weit von Assisi nach San Damiano gehen wollte". Der Rückweg war nur ein viertel (aber nicht so schön) der Wegstrecke vom Hinweg und so sind wir nach der Besichtigung wieder nach Assisi in ein Cafe gegangen. Heute ruhen wir uns nur noch aus und Morgen haben wir einen Termin für eine Führung in San Francesco mit einem Franziskaner.
... link (2 Kommentare) ... comment
27. Reisetag, Dienstag 14.05.2013
flieger1962, 18:28h
Die Strecke Heute ist nur 65 km, so können wir uns am Morgen etwas Zeit lassen. Auf der Landstrasse mit ziemlich viel Verkehr gehts eben dahin nach Perugia. Aber der Weg in die Altstadt von Perugia hat's in sich. 4 km ziemlich Steil bergauf und nirgends mal eine etwas ebenere Strecke um wieder Kräfte zu sammel. Auf halber Strecke muss ich zum Ausruhen kurz stehen bleiben und wundere mich, dass Susi sofort nach dem Stehenbleiben schon wieder Luft hat mich etwas zu fragen. Ich komm mit dem Schnaufen nicht hinterher und kann weder zuhören, noch antworten. Fast oben angekommen müssen wir unsere Radel noch ein Stück eine Treppe hinauf schieben aber dann, welch eine grossartige Aussicht. Man kann oben von Perugia schon Assisi am Berg erkennen und das ganze Tal, das wir gleich mit unseren Radeln überqueren werden. In Assisi geht's schon wieder steil bergauf, aber bei weitem nicht so lange wie in Perugia. Oben Angekommen suchen wir uns jetzt eine Bleibe für 3 Nächte, wenn möglich im Altstadtzentrum. Susi passt auf unsere Räder auf und ich mach mich auf die Suche. Die ersten Hotels, viel zu teuer, aber hier ein kleines Hotel, alles geschlossen und auch nach dem Klingeln macht keiner auf. Ich geh wieder zurück zu Susi und ruf die Telefon-Nr von dem Hotel an, die neben der Klingel angeklebt ist. Nach 6 mal Klingeln geht auch jemand ans Telefon und ich frag auf englisch (oder so) ob noch ein Zimmer frei ist. So richtig versteh ich die Mischung aus Italienisch und Englisch nicht, hab aber das Gefühl die haben noch was frei. Ich sag der Stimme am anderen Ende vom Telefon: "I'm just by the Hotel". Meine Gesprächspartnerin sagt noch etwas, was ich nicht verstehe und legt dann auf. Mir war sofort klar, die ist auf dem Weg zum Hoteleingang. Ich flitz sofort wieder zum Hotel und sehe eine Frau die mich sucht. Als Sie mich gesehen hat, hat Sie mich in das geschlossene Restaurant, das zum Hotel gehört, gebeten und hat meine Daten vom Ausweis aufgeschrieben. Hoffentlich ist das Zimmer ok und der Preis bezahlbar, denke ich mir, sonst hat sich die liebe Frau viel Arbeit für nicht's gemacht. Das Zimmer war ok, der Preis war ok und wir durften unsere Räder im Flur einstellen. Zuerst duschen und dann schauen wir uns noch die Altstadt und die Kathetrale San Francesco an und fragen ob und wann es eine Führung in deutscher Sprache gibt.
... link (0 Kommentare) ... comment
26. Reisetag, Montag 13.05.2013
flieger1962, 18:24h
Unser Zimmer ist schön und geräumig, die Mama kocht gut, also bleiben wir noch einen Tag in Passingnano am Lago de Trasimeno. Wir gehen in die Ortschaft hinein die völlig auf Touristen eingerichtet ist, aber nur sehr wenige Touristen sind da und desshalb haben die Hälfte der Geschäfte und Restaurants auch noch zu. Wie immer, gehen wir auch hier auf den höchsten Punkt im Ort, einer Burg und geniesen den schönen Ausblick. Der See, der in verschiedenen Blautönen funkelt und das satte Grün der Felder. Danach setzen wir uns in die Sonne direkt am See und lassen uns ein Glas Weiswein schmeken. Am Nachmittag spiele ich mit Susi eine Runde Romme wo ich so überlegen gewinne, dass Susi die nächsten Tage keine Lust mehr hat mit mir Karten zu spielen. Vor dem Abendessen ruhen wir uns noch etwas aus, denn Morgen geht's mit dem Radel weiter nach Assisi.
... link (0 Kommentare) ... comment
25. Reisetag, Sonntag 12.05.2013
flieger1962, 17:12h
Heute haben wir vor, eine grosse Strecke von Castellofranco bis nach Passignano (über 90 km) zu fahren und sind desshalb schon um 8:00h beim Frühstücken. Auf dem Radelweg treffen wir auf eine Renn-Radel-Gruppe, die erst ich und dann Susi überholt hat. Ich glaub die sind jetzt motiviert und geben Gas dass Sie mit uns mithalten können. Unsere Akku's sind ja unter unseren Packtaschen versteckt und so wissen Sie nicht, dass wir etwas im Vorteil sind. Bergab und geradeaus überholen Sie uns meist, aber bergauf haben wir Sie dann wieder. Jetzt ist eine kleine Gruppe direkt hinter mir und ich glaub ich soll für Die jetzt Führungsarbeit machen. Das spornt mich so an, dass Sie es diesmal nicht schaffen, mich bergab oder auf der Geraden zu überholen. Um den Rennrad-Fahrern nicht den Glauben an sich selbst zu nehmen, fahr ich nach 3km rechts ran und lass mich (und Susi) von der ganzen Radel-Meute überholen. Ich glaub, wenn ich nicht nachgegeben hätte, dann währen die Radelfahrer selbstmord gefährdet gewesen, folglich hab ich einer ganzen Gruppe das Leben gerettet. Ein schönes Gefühl! Durch diese Aktion waren wir dann gleich in Arezzo und sind zum Dom geradelt. Das letzte Stück mussten wir schieben, weil es so steil bergauf ging. Wenn wir oben angekommen unser Radel bewacht abstellen können, so haben wir überlegt, dann gehen wir in die Kirche zur Sonntagsmesse. Auf einem abgelegenen Parkplatz direkt hinter dem Dom haben wir sofort gesehen dass wir hier unsere Radel abstellen können. Und als wir unsere Radel an einem Baum angekettet haben, waren sofort 3 Dom-Mitarbeiter da, die uns zu verstehen gegeben haben, dass wir unsere Radel hier nicht abstellen dürfen. Also war unser Radelparkplatz perfekt: abgelegen und von den Dom-Mitarbeitern bewacht. Wir machten den Dom-Mitarbeitern klar, dass wir nur die Messe besuchen wollen, und dann wieder wegfahren. Sie willigten ein und liesen uns über die Sakristei direkt in die Kirche gehen. Nach der Messe sind wir weiter nach Frassineto, Manciano, Castroncello, Frata und Cortona gefahren. Die Toscana ist super, super schön, und erst mit dem Fahrrad und der mässigen Reisegeschwidigkeit bekommt man den Zauber der Toscana mit. Früher bin ich schon öfter mit dem Motorrad durch die Toscana gefahren, hab aber den toscanischen Zauber nicht bemerkt. Von Cortona sind es nur noch 25km nach Passignano und das alle fast eben dahin. Auch Heute wird es noch regnen, hoffentlich erst dann, wenn wir ein trockenes Quartier haben. In Passignano sind wir zum ersten Hotel, der im Reiseführer angegeben war hingeradelt und eigentlich wollte ich gleich wieder weg, da ein älteres Ehepaar aus Belgien und ein 2 ältere Weiber aus Holland zu sehen waren und ich auf keinen Fall in einem Altenheim "Benelux" Übernachten wollte. Der jetzt anfangende Regen und die sehr netten Hauswirte haben mich (uns) dann doch überzeugt, dass wir hier unser Quartier aufschlagen. Und als und die Wirtin gesagt hat, dass Sie am Abend für die Hausgäste kocht, war ich mir sicher, dass wir die beste Bleibe für 2 Tage gefunden haben.
... link (0 Kommentare) ... comment
24. Reisetag, Samstag 11.05.2013
flieger1962, 17:08h
Hurra, heute haben wir frei und dürfen uns ausruhen. Die Sonne scheint wieder und nach dem Frühstück erkunden wir des Ort. Da Castellofranco nicht sehr gross ist, schauen wir uns die Sehenswürdigkeiten (Stadttor, Kirche, Stadtmauer ...) an uns setzten uns dann in den Park und geniessen die Sonne.
... link (0 Kommentare) ... comment
23. Reisetag, Freitag 10.05.2013
flieger1962, 17:07h
Unser Gepäck am Radel verstaut, die Unterkunft bezahlt, fahren wir nach San Piero zum Frühstücken. So, frisch gestärkt fahren wir los Richtung Tagesziel Castelfranco in der Toscana. Ich hoffe heute wird es nicht gar so gach wie Vorgestern. Von San Piero (200 Höhenmeter) über eine wunderschöne Landstrasse nach Vetta le Croci auf 518 Höhenmeter. Ich bin schon so gut trainiert, dass mir (und meinem Akku) der stetige Anstieg nichts mehr ausmacht und ich sogar berauf auf Tour (zweit kleinste Hilfe mit entsprechend grösserer Reichweite) fahre. Wieder bergab nach Fiesole und weiter bergab nach Sieci, Pontassieve und über ein paar kleine Hügel nach San Clemente und Leccio. Hier machen wir Mittagspause in einer Pizzeria, auf dem draussen auf einem Schild steht: "best Pizza in the World". Mit solchen Argumenten kann man mich leicht locken. Ich bestell mir eine Pizza Picante und einen mezzo litri vino bianco und ich glaub Susi hat Nudeln gegessen und von meinem Wein getrunken. Den Akku an der Steckdose müssen wir noch einige Zeit warten, bis er geladen ist. Also bestell ich mir noch einen mezzo litri vino bianci und freu mich, dass wir wegen dem Akku unsere Pause ausdehnen müssen. Denn dann geht's von Leccio 120 Höhenmeter hinauf zum Passo Reggello auf 400 Höhenmeter. Beim steilen bergauf fahren auf halber Strecke brauch ich eine kurze Pause, und auch Susi hält an. Völlig fertig sag ich zur Susi: "Du holst das letzte aus mir heraus". Darauf sieht Susi an meinem Bauch und sagt: "es ist schon noch einiges in Dir". Also geht's weiter hinauf zur Passhöhe Reggello. Geschafft! Ich freu mich, dass wir bis Castelfranco nur noch 12km haben und hoffe, dass wie unser Ziel trocken erreichen, weil es am Himmel sich völlig zugezogen hat und es nur noch eine Frage der Zeit ist bis es zu Regnen anfängt. Jetzt kommt ein Ferrari nach dem anderen an uns vorbeigeröhrt und sogar ein Ferrari-Polizeiauto ist mit Escorte dabei. Wahnsinn, diese lauten Dinger, ich glaub bei jedem der Autos (Krachmaschienen) ist der Auspuff kaputt. In Castelfranco haben wir auch gleich eine Herberge gefunden und sowie wir auf unserem Zimmer waren hat es ordentlich angefangen zu regnen.
... link (1 Kommentar) ... comment
... older stories