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Mittwoch, 8. Mai 2013
17. Reisetag, Samstag 04.05.2013
flieger1962, 00:28h
Wieder auf dem Radel, geht's in der Po-Ebene Richtung Cento. Auf einem Damm, entlang am Po. Der Po hat zur Zeit viel Wasser, da die Bäume auf der Fluss-Seite alle vom Wasser umgeben sind. Dann geht's weg vom Po nach Finale. Die Landschaft ist total langweilig, aber der Vorteil ist, dass es immer nur eben voran geht. Wir sind froh, dass wir Finale erreicht haben und freuen uns schon auf unser Tagesziel Cento. In Cento angekommen essen wir in der Altstadt einen Salat und suchen uns dann eine Unterkunft. Etwas ausserhalb finden wir ein Albergo wo wir 2 Tage bleiben wollen um Cento anzuschauen. Wir haben unser Gepäck auf's Zimmer gebracht und haben uns dann ein bisschen ausgeruht. Da wir kein Deutsches Fernsehen reinbekommen verfolge ich die Bundesliga auf dem Live-Ticker im Internet. Nach dem Bayern-Spiel gehen wir hinunter zum Essen, doch was ist das? Es hält ein Bus vor dem Albergo mit lauter Kindern. So jetzt ist es mit der Ruhe vorbei, hoffentlich bleiben die hier nicht Übernacht! Die bleiben Übernacht und nach dem Lärmpegel sind es mehr als 100 Kinder die nur dann leise sind, wenn sie Essen im Mund haben. Und nach dem Essen gehen die Kinder auf's Zimmer bei dem das Kind gewinnt, das am meisten Lärm macht. Gott sei Dank wird der Lärm nach einer Stunde leiser.
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16. Reisetag, Freitag 03.05 2013
flieger1962, 00:15h
Heute ist für uns ein radelfreier Tag und wir gönnen unseren Haxen einen Tag Erholung. Wir schauen im Internet welche Sehenswürdigkeiten es in Ostilglia gibt. Es gibt nur eine, und zwar eine Kirche, zu der wir uns frisch gestärkt durch das Frühstück auf dem Weg machen. An der Kirche angekommen, sehen wir, dass diese gerade renoviert wird und aus diesem Grund geschlossen ist. Egal, dann gehen wir hinunter an den Po und schauen da, ob es was zu sehen gibt. Ausser einem Kraftwerk und einen schmutzigen Fluss gibt es dort nichts zu sehen, also gehen wir in die Innenstadt und trinken einen Wein und Wasser. Am Nachmittag ruhen wir uns aus, denn Morgen geht's weiter nach Cento und wir hoffen, dass es dort schöner ist.
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15 Reisetag, Donnerstag 02.05.2013
flieger1962, 00:13h
Um 8:00h gehen wir zum Frühstücken und sind dann um 9:30h auf dem Fahrrad. Wie kommen wir jetzt am besten wieder auf den Radelweg. Bei der Abfahrt fragen wir den Frühstückskellner, der uns zum Gardasee schicken würde. Wir bedanken uns höflich für die Auskunft und fahren auf gar keinen Fall zurück. Susi wäre die letzten 5-6 km zurückgefahren, um auf den Radelweg aufzufahren, wo wir gestern Nachmittag zur Übernachtungssuche abgebogen sind. Für mich kommt ein Zurückfahren nur im grössten Notfall in Frage und so überzeuge ich Susi, nur ein paar Meter der sehr stark befahrenen Schnellstrasse ohne Radelweg zu fahren und dann in die nächsten Seitenstrasse einzubiegen. Und wirklich, nach ca. 1 km kommt links eine Seitenstrasse, die wir einbiegen und wir gefühlt in die richtige Richtung fahren. In einer kleinen Ortschaft fahren wir rechts, dann links und nochmal rechts, ein Stück geradeaus und dann nochmal links und plötzlich waren wir wieder auf dem Radelweg "Via Claudia". Ich hab natürlich so getan, als ob ich genau wusste wo ich hinfahre und hab Susi gefragt "na, bin ich nicht der beste Scout"? Susi war sehr erstaunt, dass wir ohne grossen Umweg den Radelweg gefunden haben und ich glaub, jetzt hab ich wieder 2 "Abkürzungen" gut. Nach 8 km waren wir in Verona und voll Selbstvertrauen durch den so schnell gefundenen Radelweg hab ich die Führung durch Verona übernommen. Entgegen unserem Radelbuch fahren wir mitten durch Verona, das spart uns mindestens 2 km wenn ich den Stadtplan anschaue. Weder Einbahnstrasse noch eine Baustelle hindern uns die kürzeste Route durch Verona zu fahren. "Darf man eigentlich mit dem Fahhrad eine Einbahnstrasse in der falschen Richtung durchfahren" fragte Susi mich, und ich sagte "natürlich, mit dem Radel darf man das" mit dem festen Glauben, dass uns keine Polizei erwischt. So, jetzt sind wir durch Verona durch und fahren Richtung Süden zu unserem Tageszwischenziel "Isola della Scala". Eigentlich sind es nur noch 10km dorthin, aber es ist eine sehr stark befahrene Schnellstrasse, und ich weiss, dass Susi lieber die kleinen Nebenstrassen fahren will. Also ist meine ganze Abkürzung dahin, weil wir rechts nach Vigasio wieder auf den im Radelbuch beschrieben Radelweg müssen. Aus den gesparten 2km werden 10km mehr und ich denk mir, dass ich mich zukünftig wieder an unser Radelbuch halte. So, jetzt haben wir unser Tagesziel Ostilglia erreicht und suchen uns eine Unterkunft für 2 Tage.
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