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Freitag, 3. Mai 2013
14.Reisetag, Mittwoch 01.05.2013
flieger1962, 18:04h
Wir haben geschlafen wie ein Stein, aber was ist das? Im Nebenzimmer hören wir Geräusche, jetzt ist Eile geboten, da wir am Etagen-Bad die ersten sein wollen. Zuerst Thomas, rasieren, waschen, Zähne putzen und ......, dann Susi. Geschaft, wir waren die ersten! So jetzt zusammenpacken und dann zum Frühstück. Susi trinkt Tee, Thomas Kaffee. Der Kaffe kommt aus der Espresso-Überdruck-Koch Behälter und schmeckt sehr gut. Nur jetzt den Kaffee gut einteilen, da es nicht besonders viel war. Aber der Hauswirt schaut in regelmässigen Abstand ob ich noch Kaffee hab. So wie ich das bemerkt hab, trink ich sofort den Kaffee aus und hab schon wieder den nächsten. Wir bekommen alle Köstlichkeiten von den Hausherren/frauen, angefangen von drei verschiedenen Kuchen die die Hausfrau extra für die Gäste gebacken hat bis zur Maroni-Marmelade das Sie auch selbst gemacht hat. Der Hausmann erklärt uns auf englisch, wie man die Marmelade macht. Susi hört aufmerksam zu und ich geniesse die Marmelade. Die schmeckt wirklich ausserordentlich gut. Jetzt kommt ein Teil unserer Mitbewohner: eine zierliche Deutsche (keine 30 Jahre alt), die in Starnberg aufgewachsen ist, einen Italiener geheiratet hat, 3 Jahre in Neapel lebte und jetzt mit Ihrem Mann in Padua wohnt. Eine sehr nette Frau. Wenig später kommt auch Ihr Mann, ein Italiener mit etwas wenig Haaren auf dem Kopf aber auch sehr nett. Wir haben von unseren Wirtsleuten alles probiert, ach ja auch einen selbstgemachten italienischen Pudding, wie heisst der gleichnoch mal, Panacotta genau, haben wir auch noch bekommen mit einem ...Sirupsouce. So jetzt zahlen wir, der Hausherr hilft und noch das Gepäck runter zu tragen und wir holen die Radel aus der Garage. Alles aufgepackt, nochmals für die Gastfreundschaft bedankt geht's weiter Richtung Verona. Die erste Ortschaft auf unserer Seite heisst Pilcante, Ala Avio, Sabbionara, Belluno Veronese alles schön flach der Etsch entlang. Dann kommt ein Schild "12 %" Steigung! Und das 4km lang. Ich schau auf die Anzeige von meinem Akku und freu mich, dass er noch zu 75% gefüllt ist. Das müsste reichen, geh aber dennoch sparsam mit der Akku-Energie um. Oben angekommen geht's immer leicht Bergab entlang einem Kanal. Da Heute Feiertag ist, sind viele Radler und Spaziergänger unterwegs die sehr Rücksichtsvoll miteinander umgehen. Am Anfang hab ich gemeint, dass hier seltene Vögel singen aber wenn ein Radler den anderen überholen will, pfeift er ganz einfach, dass man beim überholen nicht erschrickt und eventuell einen schlenzer macht. Jetzt sind wir schon fast in Verona und entschliessen uns in Bussolengo eine Eiskaffe zu trinken. Da wir an diesem Tag schon 70 km gefahren sind und nicht mehr bis Verona wollen suchen wir jetzt nach einer Unterkunft. Auf einer Strecke von 4km gibt es keine Unterkunft. Jetzt sehen wir ein B&B Schild und folgen diesem. Als wir bei dem B&B Haus angekommen sind, schaut dieses eher wie ein Hochsicherheits-Trakt aus und nicht wie ein gastfreundliches Haus. Wir entschliessen uns desshalb weiterzufahen und eine andere Bleibe zu suchen. Gegenüber einer stark befahrenen Schnellstrasse sehen wir ein Hotel-Schild und kehren hier ein. Duschen, ein bisschen ausruhen und dann ins Lokal zum Essen. Das Lokal war bum-voll und fast jeder hat eine Pizza gegessen. Wir haben uns natürlich auch eine Pizza bestellt und ich glaub das war die beste Pizza die wir je gegessen haben. Hier die Kontaktdaten wenn einer vor Verona günstig Übernachten will und die beste Pizza in Italien, ach was, in Europa essen will: Hotel Moro Freoni di Fratelli Camponogara, Via Nazionale del Brennero 31, S. Pietro in Cariano (Verona). Nach dem Essen gibt es ja noch dass Fussballspiel, Barcelona gegen Bayern München, aber bei dem Fernseher gehen nur italienische Sender rein. Egal, ich warte bis 20:45h und zappe alle 200 italienischne Kanäle durch und in einem wird das Spiel schon übertragen. Gesagt, getan, also schaue ich mir das Spiel auf einem italienischen Sender an und freue mich, weil die Bayern Barcelona wieder sehr meisterlich gespielt haben und auch noch 3 Tore geschossen haben. Jetzt schlafen wir beruhigt ein.
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13. Reisetag, Dienstag 30.04.2013
flieger1962, 17:36h
Neugierig schauen wir am Morgen aus dem Fenster. Mist, es Regnet schon wieder, aber Gestern war es genau so und um 11:00h und danach hat es nicht mehr geregnet. Wir schauen ins wetter.com und entschliessen uns, wenn der Regen aufhört, weiter zu fahren. Wir packen vorsichtshalber schon mal unsere Sachen und gehen dann zum Frühstücken. Wir geniessen das Frühstück und lassen uns viel Zeit, dann hört es zu regnen auf und wir holen unser Gepäck, zahlen die Übernachtungen und dann geht es weiter Richtung Süden nach Rovereto. Neumarkt, St. Michael an der Etsch und weiter nach Trento. Bei Trento hat es leicht angefangen zu regnen und ich hab Susi vorgeschlagen in Trento in eine Kneipe zu gehen und den Regen"aus zu sitzen". Susi hat gemeint, dass uns das "leichte Nieseln" nicht's ausmacht und wir lieber weiterfahren sollen. Aus dem leichten Rieseln wurde ein starkes Rieseln und aus dem starken Rieseln wurde ein Regen. Gott sei Dank haben wir frühzeitig unsere Regensachen angezogen, nur einen Scheibenwischer auf meiner Brille hab ich vermisst. Egal ich fahr Susi hinterher, nur Abkürzungen kann ich Ihr Heute nicht zeigen. Kurz vor Rovereto hat der Regen aufgehört und vereinzelt hat sich die Sonne gezeigt. Wir haben die Regenklamotten wieder ausgezogen und sind in Rovereto in's Zentrum gefahren. Oh Schreck, mein Akku ist völlig leer und ich muss aus eigener Kraft mein Fahrrad bewegen. Ich kann Susi nicht überreden, den Akku zu tauschen, also bleibt mir nicht's anderes übrig als so schnell und nah wie möglich eine Unterkunft zu finden. An der Tourismo-Info von Rovereto schau ich nach wo die nächste Unterkunft ist. Aha, Bed and Breakfast in 600 m. Super, das nehmen wir. Wir radeln los und ich hab vor lauter Eifer vergessen, die Adresse aufzuschreiben. Irgendwas mit Giovanni oder so und die Hausnummer hab ich mir erst gar nicht gemerkt. Da wir schon 300m von der Info weg waren, hatte ich keine Möglichkeit (wie schon berichtet, mein Akku war völlig leer), zur Info zurückzufahren. Also hab ich mein Handy-GPS geholt, und hab Giovanni eingegeben. Ich warte gespannt auf die Ergebnisse in 300m Umkreis, und wirklich hat mein GPS die Strasse angezeigt. Ich liebe mein Handy mit GPS! Ich fuhr aufmerksam die Strasse entlang, da ich keine Hausnummer wusste und dann kam das kleine Schild B&B. Gewonnen, wir sind da. Ich leute an der Glocke und eine ältere Dame kam zur Tür heraus. Sie sagte, dass ich mir das Zimmer anschauen soll und wir sind in den 2. Stock gegangen. Das Zimmer war klein aber sehr sauber, es gab ein "Etagen-Bad/WC". Ich überlegte kurz "Akku leer, Zimmer frei", ok wir nehmen es. Ich ging wieder herunter und sagte Susi freudig: "wir haben ein Zimmer für die Nacht". Die Gastwirte waren Super-Nett und haben gleich das Auto aus der Garage gefahren, sodass wir unsere Radel in der Garage abstellen konnten. Sie haben uns auch Ihr Wohnzimmer für das Fussballspiel Madrid gegen Dortmund zur Verfügung gestellt, weil Sie (die Hausherren) Heute Abend nicht Zuhause sind. Wir kauften Wein, Wasser und Nüsse für den Abend und sind dann zum Essen gegangen. Der Vino Rosse della Casa in der Gaststätte war ausgezeichnet und auch das Essen hat mir sehr gut geschmeckt. Für einen Liter Wein, einen Liter Wasser, Gnocci, Pizzario (so ähnlich wie Pizza, nur auf Weissbrot) und einen grossen Salat haben wir 25 Euro bezahlt. Völlig gesättigt und zufrieden sind wir wieder zu unserem Zimmer gegangen und haben versucht, das Fussballspiel anzuschauen. Banane! Kein Sender hat das Fussballspiel übertragen, so haben wir Sport 1 angeschaut und waren so immer über den Spielstand und der Spieldramatik informiert. Den Wein haben wir nicht mehr drinken können, denn sonst hätte mich Susi ins Bett tragen müssen, und das wollte ich Ihr (und mir) ersparen. Zufrieden, dass Dortmund weitergekommen ist, sind wir dann ins Bett gegangen.
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12. Reisetag, Montag 29.04.2013
flieger1962, 16:33h
Am Morgen nach dem Aufstehen hat es draussen geregnet. Wir sind froh, im trockenen zu sein und gehen hinunter zum Frühstücken. Danach sind wir nochmal für ca. 1 Stunde auf's Zimmer gegangen um zu warten dass der Regen aufhört. Dann haben wir Auer erkundet und geschaut, wo wir am Abend zum Essen gehen könnten. Am Nachmittag haben wir im Garten bei unserer Herberge Romme gespielt, in dem ich Susi so richtig abgezogen hab. (am Vortag hat Susi mich voll abgezogen, doch dass wollte ich eigentlich gar nicht erwähnen) Wir gehen früh am Abend zum Essen sodass wir frühzeitig im Bett sind um Morgens topfrisch und ausgeschlafen zu sein, denn dann fahren wir weiter.
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10.Reisetag, Samstag der 27.04.2013
flieger1962, 15:39h
Heute ruhen wir uns aus und schauen uns Meran an. In unserer Unterkunft Lux gehen wir zum Frühstücken und lassen uns dabei ausgiebig Zeit. Die Wirtin kocht uns ein weiches Ei das wir genüsslich essen. Am Nebentisch sitzen 2 Herren um die 60, die sich über's Radfahren unterhalten. Wir sagen Ihnen dass wir auch mit dem Radel von München nach Rom unterwegs sind, darauf sagen Sie, dass Sie die Radler von Nürnberg nach Sizilien sind, die wir am Anstieg zum Reschenpass überholt haben. Wir unterhalten uns noch sehr nett und gehen dann im Nieselregen in's Zentrum von Meran. Während dem Spaziergang legen wir fest, dass wir um 18:30 in die St. Nikolauskirche gehen, dann die Sportschau anschauen und dabei auf dem Zimmer Brotzeit machen.
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