Montag, 22. April 2013
der 5. Reisetag - Imst
Da ich Thomas unbedingt die Rosengartenschlucht zeigen wollte, beschlossen wir, in Imst zu bleiben um einen Wandertag einzulegen. Aber schade: nachdem wir die Stadtpfarrkirche besichtigt hatten und zum Eingang in die Schlucht kamen, mussten wir feststellen, dass der Weg aufgrund von Felsabgängen, sowie umgestürzten Bäumen gesperrt war. Also wählten wir einen alternativen Weg nach Hochimst durch einen schönen Wald mit Kiefern, Wacholder , Erika, Veilchen, Leberblümchen, ...
Die Natur im allgemeinen hat uns auf unserem bisherigen Weg reich beschenkt: gnze Teppiche von Annemonen wie lauter kleine Sterne, der Duft von Veilchen, vor Heiterwang Wiesen voll von weißen und rosa, bis ins violett gehende wilde Krokusse, der Duft von frischem Gras- oder der Geruch im Wald: nach Laub und Moos, oder frisch geschnittenen Bäumen.
Wenn wir schon etwas geschafft sind, bevorzugen wir die Teerstraße, was natürlich meist mit Verkehr und Abgasen einher geht. Manche Autofahrer halten auch relativ wenig Abstand, was sehr unangenehm ist.
Aber nun weiter zu unserer Wanderung: Wir freuten uns schon auf eine Brotzeit und vor allem auf ein kühles Bier. Aber weit gefehlt: Ab 1. Mai geöffnet! Stand auf den Tafeln vor den Lokalen. So marschierten wir wieder zurück nach Imst, holten uns die wohlverdiente Brotzeit im Supermarkt und ließen uns das Essen auf dem Balkon unserer Herberge schmecken.

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4. Reisetag
Am Morgen schauen wir aus dem Fenster, und Gott sei Dank ist der Schnee weg. Also, sagt Susi, für unsere Weiterreise steht nichts mehr im Weg. Ich sag zu Ihr: "ok aber über den Fernpass nehmen wir den Bus". Wir sind losgeradelt Reute, Heiterwang, Lermoos nach Bieberwier. Hier wollte ich Brotzeit machen und dann in den Bus steigen. Die Geschäfte haben am Sonntag zu und die Gaststätten haben alle Betriebsferien. Der Bus fährt auch nicht. Als hatten wir die Wahl, wieder den mühsam erradelten Berg runter zu fahren (den wir dann später wieder raufradeln müssten), oder die 5km weiter bergauf zum Fernpass zu fahren. Wie gut ist es, wenn man einen Drill-Sergent dabei hat. Das Fahrrad von Susi geht wahrscheinlich besser, da Sie immer einige 100m vorraus fuhr. Endlich ist es geschafft, das Restaurant Zugspitzblick ist in Sichtweite und ich kann das Weissbier schon riechen. Oben angekommen sagte Susi: "so schlimm war's doch gar nicht". Nach einem grossen Schluck vom Weissbier war ich auch Ihrer Meinung. Nach einer ausgiebigen Rast und aufkommender Bewölkung fuhren wir weiter in die Sonne nach Nassereith, Strad, Tarenz und Imst. Alles Bergab, wie schön für unsere Wadeln. Die Strecke ist wunderschön auf dem Radelweg ab Nassereith.

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