Montag, 03.06.2013
flieger1962, 13:40h
Heute geht es weiter zuerst mit dem Zug (S-Bahn) nach Piraeus und dann weiter mit einer Fähre auf irgend eine Insel in den Kyklaven. Aber was ist das. Susi hat's im Kreuz und kann fast nicht aufstehen. Die arme tut mir leid. Aber irgend wie schafft es Susi doch aufzustehen, die Morgentoilette und Ihre Sachen für die Abreise zu packen. Ich versuch Ihr zu helfen wo ich kann, aber Susi lässt sich nur im größten Notfall helfen und so quält Sie sich zum Frühstück. Ob wir den Weg vom Hotel zum Bahnhof mit dem Fahrrad schaffen weiss ich nicht, aber dass es für Susi ziemlich hart wird, dass kann ich mir denken. Ob wir heute weiterfahren muss Susi entscheiden, und Sie möchte nicht mehr in Korinth bleiben. Also trag ich unser Gepäck nach unten, hol die Räder und jeder "sattelt sein Pferd". Wir bezahlen und dann fahren wir Richtung Bahnhof. Ich schätze es sind 6 km, und Heute werde ich keine "Abkürzungen" fahren. Susi hält eisern durch und so sind wir in 20 Minuten am Bahnhof. Ich geh zum Schalter und kauf zwei Fahrkarten nach Piraeus, hol Susi und schieb mit Ihr unsere Fahrräder auf den Bahnsteig Gleis 5. Super, da ist ja ein Aufzug zum Bahnsteig in dem wir und unsere 2 Fahrräder Platz haben. Das hätten wir hier auf dem Bahnhof von Korinth nicht erwartet. Auf dem Bahnsteig angekommen, machen wir uns Gedanken, wie wir am besten unsere voll bepackten Fahhräder während dem Halt in die S-Bahn bekommen. Ich sag zu Susi, geh Du mal in die S-Bahn und ich lade unsere Radel ein. Der Zug hält, ich lass Susi einsteigen und hab dann mein Radel in den Zug geschoben und auf den Ständer gestellt. Sofort danach bin ich wieder ausgestiegen und hab Susi's Radel in den Zug geschoben und schon ist die S-Bahn losgefahren. Der Einstiegsbereich von der S-Bahn war mit unseren Radeln komplett zugestellt und beim losfahren der S-Bahn ist mein Ständer (natürlich der von meinem Radel) abgebrochen und hat den Eingangspatz versiegelt. Macht nicht's die S-Bahn fährt und wir sind mit unseren Radeln drin. Der Schaffner kommt, und sagt mir irgend was, ich glaub er wollte mir sagen dass der Eingangsbereich zum Durchgehen frei sein muss und ausserdem wollter er unsere Fahrkarten sehen. Ich nicke freundlich mit dem Kopf und zeig Ihm meine Fahrkarte. Jetzt fängt er an mir etwas eindringlich zu sagen, irgendwas mit Kaa oder Ska oder was ähnliches. Ich spüre, dass er mich nicht schimpft, sondern uns was wichtiges mitteilen will. Auf der 1. Bank nach dem Eingangsbereich sitzt ein (wie ich glaube) Tourist und ich frag Ihn in meinem besten Englisch, ob er weiss was der Schaffner will. Weil der Tourist mitgekriegt hat, dass ich mit Susi deutsch (na ja Bayerisch halt) spreche, sagt er mit mit österreichischen Akzent, dass der Schaffner mir sagen will, dass ich in Ska umsteigen muss. Super, eine ledierte Frau, ein kaputtes Fahhrad das den Eingangsbereich von der S-Bahn verstopft, einen Schaffner den ich nicht verstehe und jetzt auch noch ein Österreicher. Aber der Österreicher ist sehr nett und hat einen S-Bahn Netzplan dabei wo ich ablesen kann, dass wir umsteigen müssen und an welcher Stelle. Der Österreicher sagt mir, dass er in der Nähe von Passau am Inn wohnt, dass die Region zur Zeit mit dem Hochwasser kämpft und er für eine Woche zur Sonne nach Griechenland gefahren ist. Ich hab meine Räder jetzt so hingestellt, dass sportliche Leute jederzeit den Eingangsbereich nutzen können und setzt mich zur Susi. An der nächsten Station müssen wir umsteigen und etliche Passagiere aussteigen. Da bei den Passagieren auch nicht so sportliche Leute dabei sind, machen Sie sich sorgen wie Sie aussteigen können, denn die wissen ja nicht, dass wir auch aussteigen müssen. Das Aussteigen geht problemlos, erst mein Radel, dann das Radel von Susi, dann die Passagiere und Susi. Wer schon mal in München S-Bahn gefahren ist, weiss, dass es eine Herausforderung ist, während dem Stop bei einer Haltestelle zwei voll bepackte Räder alleine aus der S-Bahn zu bekommen. Wir müssen das Gleis wechseln, um zum Zug nach Piraeus zu gelangen und das geht alles Barriere frei entweder mit Aufzug oder mit Rampe. Und wieder höchste Konzentration, dass ich unsere Radel und Susi während dem Stop in den Zug krieg. Alles funktioniert super und freuen uns, dass Piraeus die Endhaltestelle ist und wir somit mehr Zeit zum Aussteigen haben. Jetzt sind wir im Hafen von Piraeus und haben keine Ahnung wo wir hinwollen. Ich geh in den ersten Ticket Shop und die freundliche Dame fragt mich wo ich hinwolle. Ich hab unsere Grichenland Karte in der Hand, schau drauf und sag, nach Naxos bitte. Die Dame gibt was in den Computer ein und sagt, dass die Fähre um 18:00h losfährt. Jetzt ist es 13:00h und ich frag Sie, ob nicht schon früher eine Fähre fährt, egal wohin. Sie schaut mich ungläubig an uns sagt, dass ich Ihr schon sagen muss, wo ich hinwolle. Beim zweiten Blick auf die Karte fällt mir die Insel Sifnos ins Auge und ich sag Ihr, dass wir nach Sifnos wollen. Die Fähre legt um 14:55h ab und die Überfahrt dauert 6 Stunden und kostet für zwei Personen 64 Euro. Gekauft, sag ich ihr und geh mit den zwei Ticket's zu Susi und sag Ihr, dass wir nach Sifnos fahren und um 21h ankommen. Susi ist sehr tapfer und macht alles ohne klagen mit. Wir schiffen ein und machen es uns an Bord bequem, dass heisst ich mach es mir bequem, weil Susi grosse Schmerzen hat wenn Sie sich hinsetzt oder aufsteht bleibt Sie die ganze Zeit an Bord stehen. Um 21:30h erreichen wir den Hafen Apollonoa von der Insel Sifnos und gehen von Bord. Jetzt ein Hotel, was zum Essen und dann schlafen. Und genau so war es dann in Apollonia, als wir am Hafen Richtung Ortschaft gegangen sind, hat uns eine ältere Frau angesprochen, ob wir ein Zimmer brauchen. Wir haben unser Gepäck und unsere Radel abgestellt und sind dann zum Essen gegangen. Anschliessend sind wir in unser Zimmer gegangen ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen.
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Sonntag, 02.06.2013
flieger1962, 13:37h
Heute schauen wir uns das antike Korinth an, wo schon der Hl. Paulus schon gepredigt hat. Ich hab Susi versprochen, dass auch Sie heute eine Predigt von mir bekommt. Auf dem Platz, wo der Hl. Paulus gepredigt hat, fällt mir keine Predigt für Susi ein, und wir müssen diese Predigt verschieben. BIS Mittag haben wir alles angeschaut und sind dann in eine Taverne auf ein Glass Wein gegangen. Hier ist mir dann die Predigt eingefallen, die nur für Susi bestimmt war und ich diese deshalb hier nicht erwähne. Am Nachmittag ruhen wir uns aus, denn Morgen geht es weiter nach Piraeus.
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Samstag, 01.06.2013
flieger1962, 13:35h
Am Vortag haben wir gesagt, dass wir gerne um 9:00h Frühstücken würden und um Punkt 9h sind wir im Frühstücksraum. Die Uhr an der Wand zeigt schon 10:00h an und wir erinnern uns, dass wir ja 1 Stunde Zeitverschiebung haben und wir desshalb 1 Stunde zu spät dran sind. Wir entschuldigen uns, dass wir uns verspätet haben aber der Hauswirt sagt uns, dass es vieleicht in Deutschland ein Problem ist, sich zu verspäten aber hier in Griechenland ist das überhaupt kein Problem. Wir frühstücken, bezahlen und dann geht's von Seliantika weiter nach Korinth. Der Verkehr hält sich in Grenzen, die Sonne scheint, ca. 23 C und immer am Meer entlang mit ein wenig Rückenwind. So macht das Radfahren Spass und wir kommen ohne grosse Anstrengung mit einem Schnitt von 23 km/Std. gut voran. Kurz vor Korinth müssten wir über die Autobahn fahren, aber die Brücke ist noch im Rohbau und wir fahren an der Autobahn entlang bis eine kleine Unterführung uns auf die andere Seite bringt. Jetzt noch 300m einen extrem steilen Berg hinauf und wir sind da.
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Freitag, 31.05.2013
flieger1962, 13:31h
Die Nacht ist endlich vorbei, ich hab abwechseld auf dem harten Boden gelegen wo ich mich ausstrecken konnte oder auf dem weichen Sitz gesessen. Wir gehen zum Frühstücken und nach dem ersten Kaffee bin ich wieder fit. Draussen treffen wir wieder die Schweizerin Magreth mit Ihrem Hund und unterhalten uns mit Ihr. Ich seil mich ab, da ich ein e-Mail bekommen hab, das ich beantworten muss. Um 15:00h legt unser Fähre in Patras an und wir holen unsere Räder und schiffen aus. Nach Korinth sind es ca. 140 km und wir wollen heute noch so weit wie möglich kommen um morgen locker Korinth zu erreichen. Wir fahren im Hafen los und folgen den Schildern nach Athen. Wir glauben in Grichenland gibt es nur Wahnsinnige, denn alle Fahrzeuge ob Auto, Lastwagen oder Bus donnern an uns vorbei ohne auch nur den Versuch zu machen uns etwas auszuweichen. Oder sind wir wahnsinnig, weil wir in Griechenland mit unseren Rädern unterwegs sind? Nach einiger Zeit auf der Straße wird die Straße immer breiter und die Schilder sind nicht mehr blau, sonden grün. Ich glaub wir sind schon wieder auf der Autobahn! Um uns die Maut zu sparen heben wir unsere Räder über die Leitplanke auf eine Landstrasse und fahren diese dann weiter. Nach 50km schauen wir dass wir heute Nacht ein Quartier bekommen checken ein, gehen noch zum Essen und fallen dann totmüde ins Bett.
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Donnerstag, 30.05.2013
flieger1962, 13:20h
Da unsere Fähre erst um 15:00h losfährt und wir ab 13:00h einschiffen können, haben wir keine Eile. Ausgiebig Frühstücken, im Supermarkt noch was einkaufen und dann ganz in Ruhe zum Hafen radeln. Die Tickets haben wir ja schon gestern gekauft und so können wir direkt an unserem Port in den Hafen hineinfahren. Wir verstauen unsere Räder und nehmen an Deck nur das Nötigste mit, so dass wir nicht so viel schleppen müssen. Als wir von Ancona wegfahren, schlägt das Wetter in Ancona um und es fängt an zu regnen. Uns egal, da wir im Schiff im trockenen sitzen und wissen, dass in Patras die Sonne scheint. An Bord lernen wir eine Schweizerin kennen, die auf Tinos (eine Insel in den Kyklaven) mehrere Wohnungen hat, die sie an Touristen vermietet. Sie erzählt Susi Ihre ganze Lebensgeschichte (über 60 Jahre). Mich interessiert viel mehr welche Insel auf den Kyklaven die schönste ist und von welchem Hafen man am besten losfährt. Als es dann dunkel wird, suchen wir uns eine Steckdose für unsere Smartphones und zwei Sitzplätze dazu. Eine Steckdose und einen Sitzplatz haben wir gefunden, der zweite Sitzplatz war besetzt aber sobald die Passagierin aufsteht schnapp ich mir den Platz. Ich hol mir im Shop eine Flasche Wein und wir machen dann Brotzeit: Brot, Käse, Salami, Wasser und Wein. Ich glaub Susi geht's nicht so gut, da sie nur trockenes Brot ist und Wasser trinkt. Schade dass es Ihr nicht so gut geht, aber dann bleibt mir der ganze Wein und auch die ganze Salami. Die Smartphones sind geladen, ich hab alles aufgegessen und ausgetrunken, also gehen wir in den Raum mit den vielen Sitzen und versuchen zu schlafen.
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Mittwoch, 29.05.2013
flieger1962, 13:15h
Heute geht's wieder weiter, und zwar mit dem Zug nach Ancona. Wir stehen schon um 7:30h auf um unsere Sachen zu packen, zum Frühstücken zu gehen un dann rechtzeitig los zu fahren um den Zug um 11:28h zu erwischen. Punkt 9:00h sind wir auf dem Radel und und fahren los. Die Wolken am Himmel sagen mir, dass wir nicht trocken am Hauptbahnhof von Rom ankommen. Vorsichtshalber haben wir die Regenjacke ganz oben eingepackt um diese bei Regen sofort griff berit zu haben aber während der Fahrt erwischen uns ein paar kleine Regentropfen, nass weden wir nicht. Bis zum Vatikan kennen wir den Weg und der dauert gut 1 Stunde, dann denk ich mir schauen wir auf den Stadtplan und tasten uns langsam zum Termini (Hauptbahnhof von Rom) vor. Am Vatikan angekommen bleiben wir stehen und schauen auf dem Stadtplan wie wir am besten zum Termini kommen. Da bleibt auch schon ein Radler stehen und fragt uns ob er uns helfen kann. "We must drive to Termini" sag ich im perfekten Englisch, da er sofort verstanden hat wo wir hin müssen. "Follow me, i drife to my office and this is near Termini" sagte der durchtrainierte radelfahrende Römer. So ein Glück, jetzt haben wir einen eigenen Scout, der uns zum Termini eskortiert. Er fährt vorraus von einer kleinen Gasse zur nächsten und wir hinterher. Vorbei an der Piazza del Popolo eine kleine Ansteigung zur Villa Borghese. Hier fährt unser Scout langsamer dass wir mithalten können, ich fahre zu Ihm auf und sage "we have a elektrical Bike, a litle Mounten is no Problem". Jetzt gibt er Gas, troz Elektromotor haben wir Schwierigkeiten Ihm zu folgen und ich hoffe, dass der "Berg" bald aufhört. Oben angekommen schaut er sich um ob wir noch da sind, und er erklärt uns, dass er diese Strecke jeden Tag fährt und sein Rekord von Zuhause bis zum Büro 20 Minuten sind. Ich brauch erst ein mal Luft und nicke nur anerkennend. Er bringt uns bis auf Sichtweite zum Termini und verabschiedet sich von uns. Wir geben Ihm die Hand und bedanken uns herzlich. Kaum am Termini angekommen fängt es an heftig zu regnen. Wir freuen uns, dass wir im Trockenen sind und besorgen uns unsere Fahrkarten nach Ancona. Ganz hinten im Zug gibt es ein eigenes Abteil für Sperrgepäck und Fahrräder, wir verstauen unsere Räder und suchen uns dann einen Sitzplatz. Gut, fass wir so früh dran sind, sonst hätten wir keinen Sitzplatz mehr bekommen. Der Zug fährt pünktlich los und schauen aus dem Fenster und sehen wie die Landschaft an uns vorbei fliegt. An einigen Haltestellen sind wir mit unseren Radeln vorbeigekommen und manchmal glauben wir zu erkennen wo wir mit unseren Rädern entlang gefahren sind. Um 15:30h kommen wir in Ancona an und wir fahren sofort zum Hafen um Heute noch nach Griechenland einzuschiffen. Am Hafen angekommen, macht mir der Ticket-Verkäufer klar, dass die nächste Fähre nach Griechenland erst Morgen um 13:55h geht. Ok, dann kauf ich jetzt 2 Ticket's mit Deck-Überfahrt nach Patras für Morgen wir suchen uns für die Nacht eine Unterkunft. Wir radeln vom Hafen in die Altstadt von Ancona und schauen wo wir übernachten könnten. Die erste Pension ist voll belegt, aber der Herr an der Rezeption sagt uns wo ein gutes und günstiges Hotel ist und wir radeln zu diesem Hotel. Ich hab gar nicht gewusst, dass Ancona so hügelig ist, fast wie in San Francisco. Nach einigen Irrfahrten (Abkürzungen) haben wir dann das Hotel gefunden und ich hab in der Rezeption nach einer Unterkunft nachgefragt. Auch dieses Hotel war ausgebucht und so haben wir einen weiteren Tip von einem Hotel mitgenommen und sind zu dem nächsten Hotel gefahren. Diesmal haben wir Glück und müssen nicht auf der Strasse schlafen.
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Dienstag, 28.05.2013
flieger1962, 13:13h
Heute schauen wir das letzte mal in unserer Reise nach Rom. Wir werden uns über die Zugverbindung nach Ancona informieren und uns den Trevibrunnen anschauen. Wir fahren zuerst mit dem Bus an die S-Bahn Station, dann mit der S-Bahn nach Rom Flaminio und dann mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof Termini. Unser Zug geht Morgen um 11:28h vom Gleis St.1 und unsere Räder können wir auch mitnehmen. Danach fahren wir mit der U-Bahn zur Station Barberini und gehen dann zum Trevibrunnen. Der Trubel am Trevibrunnen ist uns zuviel und wir schauen in die Kirche direkt am Trevibrunnen an. Danach gehen wir zur Piazza del Popolo und wollten einen Salat essen. Wir setzten uns an einem Tisch und der Kellner bringt uns eine Karte. Ein Espresso kostet hier 5 Euro, also legen wir die Karte hin und gehen zu unserer S-Bahn Station und fahren zurück nach Prima Porta. Hier gehen wir in die Bahnhofs-Pizzaria und bestellen uns zum Salat auch noch eine Pizza und Wein. Anscheinend kommen hier nur sehr wenige Touristen, da die normale Bedienung uns sofort den Oberkellner geschickt hat. Der nimmt uns kurzerhand mit in die Küche, wo wir unsere Gericht auswählen können. Der Service ist super, die Pizza schmeckt auch super und die Preise sind klein. Da am frühen Nachmittag noch kein Bus zum Campingplatz fährt, müssen wir die 2 km zu Fuss gehen.
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Montag, 27.05.2013
flieger1962, 13:12h
Heute bleiben wir auf dem Zeltplatz und machen gar nicht's ausser schlafen, essen, trinken, schlafen essen, trinken, .......
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Sonntag, 26.05.2013
flieger1962, 13:08h
Wenn wir die Sonntagsmesse um 9:00h im Petersdom in vordester Reihe erleben wollen, dann sollten wir schon um 8:00h im Dom sein. Wir brauchen mit dem Rad nach Rom und dem Abstellen der Räder ca. 1,5 Stunden also fahren wir um 6:30h mit unseren Rädern vom Campingplatz los. Die Morgenluft ist würzig und ab und zu blinselt die Sonne heraus. Die Radelfahrt auf dem tollen Radweg nach Rom macht riesig Spass und wir sind, troz ausgelassenem Frühstück, gut gelaunt unterwegs. Jetzt, bei der dritten Fahrt nach Rom mit unseren Rädern, sind wir quasi schon Insider und können voll und ganz die Landschaft geniessen, da unsere Räder den Weg schon alleine kennen. Auf dem Petersplatz angekommen, fährt Susi wie selbstverständlich in die Passage zu unserem Parkhaus und schiebt Ihr Radel auf die Rolltreppe als würde Sie das jeden Tag machen. "Hast Du heute gar keine Angst dass Sie uns erwischen"? Frag ich Susi verwundert. "Nein, wir kennen uns doch jetzt aus und einen besseren und sicheren Parkplatz für unsere Räder gibt es nicht". So schnell geht es, zuerst Gewissensbisse ob wir was verbotenes machen, und jetzt an vordester Front mit dabei. Ich freu mich und komm mir vor wie bei Bonni und Clyde (nur mit dem Unterschied, dass wir Keinem was zu leide tun). Pünktlich um 8:00h sind wir am Frontaltar im Petersdom und machen noch den Schluss der Frühmesse mit. Um 9:00h fängt die Hauptmesse an und ich wundere mich, dass in dem ganzen Prunk der Kirche, die Hauptmesse so schlicht ist, wie eine Sonntagsmesse in Gilching. Auch singen können Die nicht besser wie der Gilchinger Kirchenchor denk ich mir, und es ist kein Vergleich zu dem festlichen Gott7 uesdienst mit dem wunderschönen Chor von San Francesco in Assisi. Nach der Messe gehen wir erst einmal zum Frühstücken. Dann holen wir unsere Räder, flitzen die 4 Parkdecks hinunter und aus dem Parkhaus hinaus. Wir fahren zum Kloster Anselmo, wo vom Aptprimas Notker Wolf den Reisesegen bekommen. Dann fahren wir die Appia Antica entlang. Das ist der Weg, auf dem Petrus damals aus Rom abhauen wollte und Ihm Jesus begegnete der Ihm sagte, wenn Du abhaust, lasse ich mich ein zweites mal kreuzigen. Darauf hin ist Petrus umgekehrt, hat sich festnehmen und umgekehrt kreuzigen lassen. Die Strasse ist in einem fürchterlichen Zustand und wir hoppeln mehr dahin als dass wir fahren aber Susi lässt sich nicht aufhalten und würde gerne bis zum Ende der Appia Antica nach Castel Gandolfo radeln wo der frühere Papst Benedict der XVI seinen Lebensabend verbringt. An einer Ruine, die früher einmal eine Villa gewesen sein soll, hat Sie erbarmen und wir radeln nach Rom zurück. Wir radeln direkt in die Innenstadt, wieder können uns Verkehrsschilder wie "Einbahnstrasse" oder "Einfahrt verboten" nicht aufhalten. Wir denken diese Schilder gelten nur für motorisierte Verkehrsteilnehmer aber nicht für uns. Einen Vorteil haben diese Schilder, diese Strassen sind extrem Verkehrsberuhigt und wir können und mehr auf die Häuser und Gärten besser anschauen, weil wir uns nicht so sehr auf den Verkehr konzentrieren müssen. Jetzt sind wir fast am Coloseum und müssen unsere Räder schieben weil so viele Menschen unterwegs sind. Nach dem Coloseum wird die Menschenmenge wieder weniger und wir können wieder auf's Radel aufsteigen und Richtung Petersplatz fahren. Susi fährt wieder mit Ihrem Radel in der Innenstadt von Rom als ob Sie hier zu Hause ist, und es das normalste von der Welt ist, bei einer 6-spurigen Strasse bei vollem Verkehr die Spuren zu wechseln, links abzubiegen, dann wieder über alle 3 Spuren nach rechts zu fahren und an den Ampeln ganz nach vorne zu fahren und wenn die Strasse frei ist dann auch mal bei rot über die Kreuzung zu fahren. Ich hab Mühe Ihr hinterher zu fahren, schaff es dann doch und der Nervenkitzel macht mir auch Spass. Ich sollte bei Wetten dass folgende Wette anbieten: "Ich kenne jemanden, der mit seinem Radel im Berufsverkehr schneller durch Rom fährt als ein Taxifahrer mit seinem Auto". Susi würde die Wette gewinnen.
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Samstag, 25.05.2013
flieger1962, 13:06h
Heute fahren wir wieder mit dem Zug nach Rom. Ich muss Susi versprechen, dass wir unsere Tageskarte für den öffentlichen Nahverkehr in Rom heute auch nutzen werden und nicht alles zu Fuss gehen. Ausgemacht. Wir fahren mit der U-Bahn zur Basilica San Paolo und schauen uns die schöne und grosse Kirche an, in dem das Grab des Hl. Paulus ist. Die Stimmung in dieser Kirche ist viel schöner wie in der Museumskirche Petersdom. Jetzt wollen wir zu den Katakomben. Die sind ziemlich am Anfang der Via Appia Antica und es gibt weit und breit keine U-Bahn Haltestelle. Wir haben auch keine Ahnung welcher Bus von wo und wann zu den Katakompen fährt. Also schauen wir in den Stadtplan und suchen die nächstgelegene U-Bahn Haltestelle (Garbatella) zu den Katakomben und fahren dahin. Ich sag Susi, dass es max. 2 km zu Fuss zu den Katakomben sind und ich den Weg auf meinem GPS schon gesehen hab. Wir machen uns auf den Weg und ich geb die Richtung vor. Zuerst ca. 1,5 km der Strasse Via Ignazio Persico bis zur Strasse Via Padre Semeria entlang gehen, dann links abbiegen und nochmals 100m geradeaus zur Via Cristoforo Colombo. Diese Überqueren und dann müsste eine Art Park kommen wo wir uns den Durchgang suchen müssen. Danach müssen wir genau auf die Appia Antica kommen. Genau so ist es auch und Susi war froh, dass ich heute keine "Abkürzungen" genommen hab. Auf der Appia Anitca sind wir dann in die Kapelle/Kirche Domine Quo Vadis gegangen, in dem laut Legende Petrus von den Römern fliehen wollte und Ihm Jesus begegnete und dabei seinen Fussabdruck in einem Stein hinterließ. Direkt neben der Kirche ist ein grosses Tor zur Katakombe San Callisto. Eine Frau wollte mit Ihrem Auto aus dem Grundstück herausfahren und so sind wir, als sich das Tor öffnete, in das Grundstück hineingekommen. Ich glaub nicht, dass das ein offizieller Eingang zu den Katakomben ist, aber wir gehen auf einem Weg durch die parkähnliche Anlage. Nach gut 1km zweifeln wir, ob wir auf dem richtigen Weg sind da wir auf eine Schule oder Internat treffen, aber keine Katakomben weit und breit zu sehen sind. Wir gehen aber den Weg weiter. Nach einem weiteren km sind wir dann endlich bei den Katakomben. Susi kauft die Eintrittskarten und auf einer Tafel steht, dass es um 14:00h weiter geht. Also warten wir noch gut eine halbe Stunde und dann geht's los. Ein Mitarbeiter der Katakomben frägt die wartenden welche Sparache sie sprechen und teilt diese dann in entsprechenden Gruppen ein: italienisch, polnisch, englisch, französisch, spanisch, holländisch und dann endlich deutsch. Wir bekommen eine deutschsprachige Führerin die uns genau erklärt, was es mit den Katakomben auf sich hat. Die Katakomben sind in Bimstein ähnlichen Fels gebaut und nur für die Bestattung der Christen gedacht. Dieses Areal gehörte einem reichen Römer namens Callisto, der das Grundstück den Christen unentgeldlich für die unterirdischen Bestattungen zur Verfügung gestellt hat. Hier wurden auch die erste Päpste beigesetzt und es gibt etliche Stockwerke nach unten. Die Führung ist sehr Interessant und wir können diese sehr empfehlen. Nach der Führung gehen wir zur Bushaltestelle und warten aufnden Bus. Mitlerweile fängt es leicht an zu regnen, aber kein Bus zu sehen. Es kommen immer mehr Leute zur Bushaltestelle und der Regen wird stärker. Etliche Leute an der Bushaltestelle halten Taxis auf und fahren weg. Nach ca. 45 Minuten kommt dann endlich ein Bus. Ich glaub nicht, dass alle Leute von der Bushaltestelle in den Bus passen, da schon einige Passagiere im Bus waren als er an der Haltestelle hielt. Aber als sich die Bustüren mühevoll schliessen, sind alle Leute im Bus. Ich bin noch nie in meinem Leben mit einem Bus mitgefahren, der so viele Fahrgäste hatte. Man brauchte sich nicht festhalten, weil man praktisch nicht umfallen konnte. Wir waren aber froh, dass wir im "trockenen" Bus waren. Bei der nächsten Haltestelle warteten wieder viele Leute im Regen, aber unser Bus macht hier keinen Halt. Es hätte auch nicht's genützt, weil ein einziger Passagier mehr Platz gehabt hätte. Irgendawann kam dann die Haltestelle Circus Massimo und fast alle vom Bus stiegen aus. Jetzt mit der U-Bahn zur Haltestelle Flaminio und dann mit der S-Bahn zurück Prima Porta.
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37. Reisetag, Freitag 24.05.2013
flieger1962, 13:23h
Heute fahren wir mit dem Radel nach Rom. Wir nehmen als Gepäck nur einen Rucksack mit wo, wir unsere Regensachen und die Kammera einpacken. Der Himmel ist bewölkt und es könnte jederzeit anfangen zu regnen. Wir orientieren uns an unserem Radführer um den Radelweg nach Rom zu finden, da auf der Strasse kein Schild da ist, das uns den Weg weisen würde. Aber wir finden den Weg obwohl er gut versteckt in einer Seitenstrasse beginnt. Der Radelweg ist wirklich super ausgebaut und es macht Spass so ganz ohne Gepäck den Weg entlang zu radeln. Der Himmel hält auch dicht und wir bekommen keinen einzigen Tropfen Regen ab. Nach ca. 20 km kommen wir in Rom am Tor di Quinto an. Der Radelweg hört jetzt auf und wir fahren auf der Strasse weiter. Ich pass mich schnell den Fahrgewohnheiten der Römer an und halte nur dann, wenn uns ein Auto überfahren würde. Ich glaub Susi hatte in diesem Augenblick Stress um mir zu folgen, aber Sie bleibt mir immer nahe am Hinterreifen. Nach weiteren 5 km waren wir am Petersplatz und haben unser "Zielfoto" gemacht. Jetzt brauchen wir einen sicheren Parkplatz für unsere begehrten Radeln. Susi erkundigt sich wo das Pilgerbüro ist, die werden uns bestimmt helfen. Nach einiger Zeit haben wir das unauffällige Pilgerbüro gefunden, aber es ist kein Mensch weit und breit. Da wir jede Klingel im Eingangsbereich ausprobiert haben, kommt ein schüchterner Italiener und sagt uns, dass vom Pilgerbüro keiner da ist und er uns nicht weiterhelfen kann. Also nehmen wir unsere Radel und gehen wieder. Wo kann man mitten in Rom so begehrte Räder abstellen und dann, ohne Schäden und ohne dass es geklaut wird, später wieder abholen? Ich denk mir, dass wenn wir die Räder ganz normal auf einer Strasse abstellen und absperren, dauert es keine Stunde und die Räder sind geklaut oder beschädigt. Also kommt das gar nicht in Frage. Da vorne hab ich ein Schild gesehen, in dem ein Parkhaus ausgeschildert war. Das ist die Idee! Wir fahren mit unseren Rädern in das Parkhaus. Da vermutet keiner, dass hier irgendwer ein Fahrrad abstellt. Susi hat auch keine bessere Idee und so gehen wir zum beschilderten Parkhaus. Hier ist nur ein Aus- /Eingang vom Parkhaus für die Fussgänger. Zuerst gehen 2 Rolltreppen auf das erste Parkdeck (für Busse) und dann geht ein Lift weiter bis zum 4. Parkdeck. Susi will schon umkehren aber ich sag Ihr, das ist ideal und sicher für unsere Räder und schieb mein Radel auf die Rolltreppe. Jetzt bleibt Susi nicht's anderes übrig als mir zu folgen. Wenn Sie nicht so viel mit Ihrem Radel zu tun gehabt hätte, hätte ich mir schon beim rauffahren eine Predigt anhören müssen. Geschafft, wir sind auf dem 1. Parkdeck und Susi meint, dass wir doch hier schon unsere Räder abstellen könnten. Aber ich erklär Ihr, dass wir mit unseren Rädern eigentlich gar nicht in das Parkhaus dürfen, Sie jetzt schon mit der Rolltreppe und Ihrem Radel illegal auf dem 1. Parkdeck ist und wir im Parkdeck 4 die Räder besser verstecken können. Susi fühlt sich jetzt gar nicht wohl, aber mitgehangen, mitgefangen! Ich drück den Liftknopf und wir warten auf den Aufzug. Ich merk wie Susi angespannt ist und sag Ihr: "hoffentlich kommt jetzt kein Parkhaus-Angestellter, sonst sind wir fällig". Der Aufzug kommt, und .... der Aufzug ist besetzt. Die Leute steigen aber nicht aus, die Aufzugtür geht wieder zu und weg sind Sie. Susi rutscht das Herz in die Hose und mir ist es auch mulmig und desshalb mache ich jetzt keine Spässe. Wir warten voll Anspannung auf den nächsten Aufzug und nach endlosen Sekunden macht die Aufzugtüre wieder auf und wir schieben unsere Räder zur Seite, dass die Leute die im Aufzug sind ungehindert aussteigen können. Anscheinend haben sich die Leute vorher im Aufzug in der Etage geirrt und sind dann in die gewünschte Etage gefahren. mit dem Aufzug verfahen weil Sie im Aufzug bleiben, wieder einen Knopf drücken und sich die Aufzugtüre schliesst. Als die Leute ausgestiegen waren, schieb als erster mein Radel rein und dann versucht Susi Ihr Radel in den Aufzug zu schieben. Aber gar nicht so einfach, weil der Aufzug für 2 Radel und 2 Personen ziemlich eng ist, aber Susi schafft es und die Aufzugtüre schliesst sich langsam. So jetzt bloß keine Zwischenstopps auf den Weg zur 4 Ebene. Alles gut gegangen, wir sind auf der 4 Ebene angekommen und schieben unsere Räder vorsichtig aus dem Aufzug. Jetzt noch durch zwei schwere Eisentüren und wir sind am Parkdeck 4. Ich schau mich um und such den geeigneten Abstellplatz für unsere Räder. Gar nicht so einfach, denn man soll die Räder nicht sehen und anketten muss man sie auch können. Da hinter einem Auto ist ein guter Platz, und an der Leitplanke können wir unsere Räder anketten. Die Räder haben wir verstaut und so gehen wir erleichtert wieder zum Aufzug. Ich möchte den Knopf für die erste Ebene drücken, erwische aber den Alarmknopf. Eine Sirene fängt an zu heulen und hört nicht mehr auf. Susi hat im ersten Augenblick gar nicht mitgekriegt, dass ich den Alarm ausgelöst hab und eher gemeint , dass Sie uns jetzt haben. Ich schieb Susi aus dem Aufzug und sag ihr, dass wir heute die Treppe nehmen weil ich soeben den Alarmknopf gedrückt hab. Wir flitzen wie zwei Teenager, die was angestellt haben die Treppe hinunter und machen uns aus dem Staub. Ausserhalb vom Parkhaus verschnaufen wir kurz und freuen uns dass Sie uns nicht geschnappt haben. So, jetzt gehen wir zum Vatikanischen Museum und schauen uns die Sixtinische Kapelle und die unendlich vielen Kunstgegenstände an. Wir sind völlig beeindruckt, was es hier alles zu bestaunen gibt: Die Skulpturen, die Gemälde ....... . Wir bleiben so lange im Museum bis wir aufgefordert werden, es zu verlassen weil geschlossen wird. So jetzt zum Parkhaus zurück und alles in umgekehrter Reihenfolge -ohne Alarm- um unsere Räder wieder heraus zu bekommen. Wir gehen in die Passage vom Parkhaus und fahren mit den zwei Rolltreppen bis zur Ebene 1, dann nehmen wir den Aufzug und fahren zur Ebene 4. Auf der Parkebene 4 angekommen, sehen wir gleich unsere Räder und freuen uns, dass diese noch da und nicht demoliert sind. Ich nehm das Schloss ab und Susi sagt mir, dass Sie Ihr Rad jetzt nicht mehr in den Aufzug schiebt, sonder wir ja ganz normal aus dem Parkhaus fahren können. Gute Idee aber wo ist unser Parkticket? Bei jeder Parkhaus -Ausfahrt gibt es eine Möglichkeit, dass Fussgänger ohne Parkticket rausgehen können und da werden wir mit unseren Rädern auch vorbei können. Klingt logisch und genau so machen wir es. Wir fahren von der 4 Ebene zur 3 Ebene und unser Herzschlag wird immer schneller. Ich sag zu Susi: "beim rausfahren schau keinen an und schau immer auf den Weg". Wir haben uns viel zu viele Gedanken gemacht, da uns beim herausfahren kein Mensch wahrnimmt. Wieder auf der Strasse lässt die ganze Spannung nach und Susi fährt vorne weg. Ich wundere mich, dass das rote runde Verkehrsschild mit dem weissen Balken und die Ampelfarben heute keine Bedeutung für Susi haben und Sie mit dem Radel jeden Römer davon gefahren ist. Ich riskier mein Leben um Ihr nach zu kommen.
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36. Reisetag, Donnerstag 23.05.2013
flieger1962, 13:21h
Heute beschliessen wir, dass wir uns am Campingplatz ausruhen und Morgen mit dem Radel nach Rom fahren.
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35. Reisetag, Mittwoch 22.05.2013
flieger1962, 13:20h
Der Campingplatz Tiber hat sich voll auf Rom -Touristen eingestellt, am Vormittag und am Abend jeweils zur halben Stunde fährt ein Bus vom Campingplatz zur S-Bahn Porta Prima und zurück. Wir sitzen um 9:30 im Bus und fahren heute mit der S-Bahn nach Rom um eventuell eine Unterkunft für die weiteren Tage in Rom zu besorgen. An der Endstation der S-Bahn in Rom (Flaminio) sind wir ausgestiegen und gleich an den nahe gelegenen Piazza del Popolo gegangen. Wir haben zwar eine Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel aber ich sag zu Susi: "komm wir gehen zu Fuss zum Vatikan, dann bekommen wir gleich einen guten Eindruck von Rom." Die Strecke ist ungefähr so lange wie von Pasing zum Marienplatz -ohne meine Abkürzungen-. Als wir nach ewiger Zeit und mit meinen Abkürzungen den Petersplatz erreicht haben, sehen wir lange Menschenschlangen, die in den Petersdom wollen. Zum Anstellen hab ich jetzt überhaupt keine Lust und frag Susi, dass wir zuerst nach einer Unterkunft schauen und am Abend nochmal hier vorbei schauen um in den Petersdom zu gehen. Susi ist der gleichen Meinung und schaut auf einem Zettel wo Sie die Adresse einer günstigen Pension notiert hat. "Via di Sant Anselmo", wir schauen in dem Rom Stadtplan nach und sehen, dass es am Stadtplan nur einige cm bis dahin ist, und so sag ich da sind wir zu Fuss gleich da und machen uns wieder auf den Weg. Nach 1,5 Stunden waren wir am Circo Massimo und wir können dort noch deutlich die Umrisse der Fahrspuren der Rennbahm erkennen. Ich orientiere mich anhand des Stadtplanes und sag Susi, dass es nicht mehr weit ist bis zur Via di Sant Anselmo. Ich glaub Susi hat keine grosse Lust mehr, in Rom spazieren zu gehen aber weil wir ja schon fast da sind, geht Sie mit mir weiter. Wir gehen einen Berg hinauf und kommen an einem Park vorbei bei dem man einen super schönen Überblick auf Rom und den Vatikan hat. Wir ruhen uns ein bisschen aus und machen ein paar Fotos von Rom. Hier würde sich ein Panoramabild von Rom sehr gut machen, aber ich kann keines erstellen, weil ich mein Stativ nicht dabei hab. Endlich sind wir in der Via di Sant Anselmo und suchen nach der Pension. Ich glaub wir sind 10x die Strasse auf und ab gegangen, haben aber die Pension nicht gefunden. "So", sag ich Susi, "ich geh jetzt da vorne in das Hotel und frag ob die was frei haben". Wir gehen also in das Hotel und fragen ob Sie noch ein Zimmer frei hätten. "Ja, sicher haben wir ein Zimmer frei, für wie lange brauchen Sie das Zimmer"? "Für 4 oder 5 Tage" sag ich und frag dann gleich nach dem Preis. "170 Euro die Nacht" sagt der freundliche Mann hinter der Rezeption und hat gesehen, dass wir beide zusammengezuckt sind. "Natürlich mit Frühstück" wollte er es uns schmackhaft machen. "Das ist uns zu teuer" hab ich gesagt und er hat gefragt welche Preisklasse wir uns vorgestellt haben. Wenn ich jetzt 40 Euro sag, meint er wir wollen Ihn verarschen und darum sag ich 100 Euro und wir wollen schon wieder gehen. "Einen Moment" sagt er und geht ins Hinterzimmer, vermutlich zum Hotelmanager. Wenn er die 100 Euro akzeptiert, dann schauen wir blöd aus der Wäsche. Das währe weit über dem, was wir für die Übernachtung ausgeben wollten. Als er wieder zur Rezeption hervor kam, sagte er: "es tut mir leid, aber die 100 Euro pro Nacht geht nicht". Wir machen ein betroffenes Gesicht und sagen "da kann man nicht's machen, aber vielen Dank für Ihr Bemühen". "Ach ja, wissen Sie wo das Hotel Major Aventinus ist"? (Das ist die Unterkunft, die wir vorher gesucht, aber nicht gefunden haben) frägt Susi noch, und der Mann kann uns ganz genau erklären wo das Hotel ist. Wir freuen uns, dass wir hier kein teueres Zimmer bekommen haben und jetzt wissen wo das gesuchte Hotel ist. Bei dem Hotel angekommen, wundern wir uns, dass nicht's auf das Hotel hindeutet. Kein Schild, keine Auffahrt nur ein Tor mit einer Klingeltaste. Ich drück die Klingeltaste und das Tor öffnet sich. Wir gehen ins Haus und rufen Hallo. Aus einem Zimmer kommt ein sympatischer junger Mann und fragt was wir wollen. "Wir hätten gerne ein Zimmer für 4 oder 5 Tage" sagten wir. "Haben Sie reserviert"? Fragte er uns freundlich. "Nein, wir sind auf gut Glück gekommen" antworten wir Ihm. "Tut mir leid, wir sind total ausgebucht" erklärte er uns. Als wir uns verabschiedet haben und wieder auf der Strasse standen, haben wir gesagt, dass es am Campingplatz eigentlich ganz schön ist und auch viel ruhiger und vor allem billiger. Nach dem wir heute gefühlte 20 km gelaufen sind, sagt Susi, dass Sie heute nicht mehr laufen will und nur noch alles mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt. Ok, sag ich aber zur U-Bahn Circo Massimo müssen wir noch laufen. Wir sind dann mit der U-Bahn vom Circo Massimo zur Haltestelle Ottaviano, San Petro gefahren und nochmals zum Petersplatz gelaufen. Die Schlange vor dem Petersdom hat sich aufgelöst und so sind wir in den Petersdom gegangen. Der Petersdom hat sich eher wie ein Museum oder Jahrmarkt angefühlt als wie eine Kirche und so haben wir beschlossen wieder zu gehen und am Sonntag die Hauptmesse um 9:00h mitzufeiern. Jetzt ist es schon spät und wir fahren mit der U-Bahn zur Haltestelle Flaminio und dann mit der S-Bahn zurück zu Prima Porta. Eigentlich haben wir uns gefreut heute nicht mit dem Radel zu fahren, aber das viele zu Fuss gehen war fast anstrengender.
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34. Reisetag, Dienstag 21.05.2013
flieger1962, 11:49h
Als wir beim Frühstücken in der Ortschaft in einem Cafe sitzen, fängt es an zu regnen. Macht nicht's, wir fahren trotz dem weiter, ziehen unser Regencape drüber und schwingen uns auf unsere Drahtesel. Unser Ziel Camping Tiber ist nur noch 50 km entfernt und es gibt nur einen klitze kleinen Berg mit 200 Höhenmetern. Vor der Steigung nach Torrita Tiberina fahren wir über den Tiber. Auf der Brücke bleiben wir stehen und fotografieren den Fluss als aus heiterem Himmel ein Auto vor uns anhält und ein Mann auf uns zugeht. Er sagt uns auf englisch, dass da vorne die Strasse nach Torrita Tiberina gesperrt ist aber wir das mit unseren Rädern dort fahren können weil wir an der Baustelle locker vorbei kommen. Jetzt haben wir die Strasse für uns alleine, kein Verkehr und an der Baustelle sind wir locker vorbeigekommen. Als wir nach oben schauen, sehen wir, dass in die Richtung in der wir fahren der Himmel aufreisst und man die Sonne ab und zu sehen kann. Nach dem Höchsten Punkt , der Ortschaft Nazzano hört der Regen auf und wir können unser Regenzeug wieder einpacken. Um 12:30h sind wir am Camping Tiber angekommen und beschliessen erst einmal hier Quartier zu machen. Wir mieten uns einen Wohncontainer und richten uns häuslich ein.
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33. Reisetag, Montag 20.05.2013
flieger1962, 11:46h
Als wir um 8:00h zum Frühstücken kommen, sitzen schon zwei Pärchen an den Tischen. Sie unterhalten sich auf deutsch und beim Gespräch bekommen wir mit, dass es sich um Fuss-Pilger handelt, die von Florenz nach Rom pilgern. Susi hört ganz gespannt zu und denkt laut nach, dass ein Pilgerweg nach Rom auch seinen Reiz hat. Ich denk mir, die armen Männer sind bestimmt von Ihren Frauen gezwungen worden zu Fuss von Florenz nach Rom zu gehen, was die Männer wohl ausgefressen haben um das alles mitzumachen. Egal, wir Frühstücken fertig und packen unsere Räder, da wir heute eine grosse Strecke schaffen wollen, so dass wir Übermorgen in Rom sind. Die ersten 10 km geht es ca. 400 Höhenmeter in einem Stück nach oben. Auf halber Strecke halt ich an um zu verschnaufen. Susi hält auch an und kann sofort reden. Ich antworte nicht auf Ihre Fragen, da ich jede Luft zum Atmen brauche und gar nicht reden könnte. Nach ungefähr 5 Minuten hab ich dann auch Luft um was zu sagen und sag: "fahren wir weiter". Oben angekommen freu ich mich, dass es nach Termi nur noch bergab oder eben dahin geht. Ach du grosser Schreck, ich hab nur noch eine Strich von meinem Akku, dass heisst ich fahr auf Reserve. Terni ist keine schöne Stadt und so denk ich, dass wir am Stadtausgang eine Pizzeria suchen, den Akku aufladen und etwas essen und trinken. Geschafft, wir sind aus der Stadt heraus und schon einen kleinen Berg hinauf gefahren aber von einem Restaurant, Pizzaria oder irgendwas wo wir was essen und unsere Akkus aufladen könnten weit und breit nichts zu sehen. Ich hab auch keine Lust den Berg wieder runter zu fahren, da ich diesen später ja wieder hinauf fahren muss. Also gehts auf Reserve weiter in der Hoffnung, dass bald eine Ladestation kommt. Der Berg hört nicht auf aber mein Akku ist jetzt leer und es bleibt mir nicht's anderes übrig als mein Rad den Berg hinauf zu schieben. Gut dass ich alleine war und mein Schimpfen keiner gehört hat. Ich seh Susi vorne, wie Sie mit einer Anwohnerin spricht. "Die nächsten Kilometer kommt kein Restaurant oder Pizzaria hat die nette Frau gesagt". "Toll" sag ich "und könnte uns die nette Frau unsere Akkus aufladen lassen?" "Soll ich Sie das echt fragen" fragt Susi in meine Richtung und sieht wie ich mich mit meinem Radel abplage. So richtig versteh ich Susis Frage nicht, ausser Sie will sehen wie ich mein Radel bis zum Berggipfel (noch ca. 150 Höhenmeter) schiebe. "Ja, das währe SUPER NETT wenn Du die liebe Frau fragen könnterst ob wir unsere Akkus bei Ihr aufladen dürften" sag ich in einem fast flehentlichen Ton. Hurra, wir dürfen!!! Wir stellen unsere Räder ab und holen unsere Akku-Ladegeräte und schliessen diese an den Strom von der netten Frau an. Bis die Akku's geladen sind, haben wir gut 2 Stunden Zeit. Ach ja, wir haben doch noch die Brotzeit von Vorgestern: ein halbes hartes Brot, etwas Käse und für jeden eine kleine Salami. Wasser haben wir ja immer dabei und so machen wir gemeinsam Brotzeit. Wenn man Hunger und Durst hat, dann kann Wasser das köstlichste Getränk sein und Essensreste die vorzüglichste Speise sein. Ich bin also wunschlos glücklich und zufrieden, die Akkus werden geladen, der Hunger und der Durst ist gestillt und dann kommt die Nachbarin mit Ihrer Tochter und bringt uns jeweils eine Espresso! Mir fällt nichts mehr ein, zuerst die Plage mit dem Radel und jetzt so eine grosse Belohnung. Diese Brotzeit werde ich niemals vergessen. Der Akku ist geladen und nun geht's weiter über den Colle di Langnola weiter nach Santa Maria. Da es ab hier nur noch bergab geht, entschliessen wir uns nach Poggio Mirtelo weiter zu fahren. Um 19:00h sind wir in Pioggio Mirtelo angekommen und suchen gleich nach einer Unterkunft. Gar nicht so einfach, wir finden kein einziges Hotel oder Pension hier im Ort. Ein älterer Herr hat Susi zu verstehen gegeben, das in einem unscheinbaren Haus ein Zimmer vermietet wird. Mangels Alternativen haben wir an dem Haus geklingelt und gefragt ob wir heute Nacht hier übernachten können. Die Frau hat sich gefreut, dass Sie ein Zimmer vermieten kann und Susi hat sich das Zimmer angeschaut. Und als Susi wieder aus dem Haus kam, hat Sie gesagt: "das Zimmer ist eine kleine Wohnung und ganz ok, aber es soll noch ein Mann darin schlafen." Ich wollte das nicht und als die Frau das mitgekriegt hat, hat Sie uns zu verstehen gegeben, dass wir die kleine Wohnung doch alleine haben können. Also sind wir für eine Nacht in diese Wohnung gezogen. Es war eine ganz normale bewohnte Wohnung und ich hab mir eingeredet, dass die Betten frisch überzogen wurden. Die Handtücher jedenfalls waren ganz frisch und für eine Nacht ist das ok.
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32. Reisetag, Pfingstsonntag 19.05.2013
flieger1962, 11:44h
Mist, heute regnet es wieder. Aber was hilft's, Frühstücken, und rechtzeitig in San Francesco sein, da Susi gestern mit Pater Thomas gesprochen hat, ob wir unsere Räder im Klosterhof abstellen dürfen. Da hat er natürlich zugestimmt und gesagt, wir sollen um 10:00 an der Klosterpforte sein, dann kümmert er sich auch darum, dass wir einen guten Platz in der Kirche bekommen. Wir sind schon um 9:30h da und der Pförtner lässt und in den Klosterhof um unsere Räder abzustellen. Die Messe war wirklich wunderschön und so einen Chor hab ich noch nie live erlebt. Dass wir unsere Abreise verschoben haben, hat sich gelohnt, auch wenn es heute Morgen regnet hat. Aber nach der Messe hat es aufgehört zu regnen und wir sind gleich mit unseren Rädern zu unserem Tagesziel Spoleto aufgebrochen. Die ersten 5 km geht es nur bergab (toll, ich könnte Stundenlang bergab fahren) und dann geht es die nächsten 20 km relativ eben dahin. Aber jetzt wird es anspuchsvoll, innerhalb 4 km geht es 250 Höhenmeter bergauf und muss mir die restliche Power von meinen Akku gut einteilen. Also streng ich mich an und fahr auf Tour den Berg rauf um noch genug Energie für den Akku zu haben, dass wir Spoleto erreichen. Wir sind um 16:30h in Spoleto angekommen und haben dann gleich die Bleibe (due Porta) gefunden, die in unserem Radelführer beschrieben ist. Das wir den ganzen Weg trocken geblieben sind, hätte ich heute Mittag nicht für Möglich gehalten. Jetzt duschen und dann die Ortschaft erkunden. Hier gibt es eine Burg am Berg, und wir staunen sehr, als wir die Rolltreppe auf den Berg sehen. Toll, bergsteigen mittels Rolltreppe, das hab ich mir immer gewünscht.
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31. Reisetag, Samstag 18.05.2013
flieger1962, 11:43h
Wir gehen zum Frühstücken und freuen uns, dass uns die Sonne ins Gesicht lacht. Danach gehen wir wieder zum Kloster San Damiano, aber heute ohne Abkürzung. Beim nachhause Gehen sehen wir wieder einige Ferrari, Lamborghini, Merzedes, ... und wir bekommen mit, dass die "Mille Miglia" heute durch Assisi fährt. Wir gehen auf den Platz bei San Francesco und schauen dem Treiben zu. Alle Italiener haben heute Benzin in Ihren Adern und man kann sehen wie Sie sich (auch die Patres) freuen die alten Autos zu bewundern.
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30. Reisetag, Freitag 17.05.2013
flieger1962, 11:40h
Eigentlich wollten wir ja heute weiterfahren, aber am Morgen hat es geregnet und am Sonntag ist die Pfingstmesse in San Francesco, also haben wir uns entschlossen noch bis zum Sonntag in Assisi zu bleiben. So ruhen wir uns heute aus und machen gar nicht's, ausser essen und trinken.
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29. Reisetag, Donnerstag 16.05.2013
flieger1962, 11:37h
Um 9:00h sind wir, wie vereinbart am Eingang zur Krypta in San Francesco und der Pater wartet schon mit drei weiteren Interessierten auf uns. Mein Name ist Pater Thomas und ich werde Euch heute den Hl. Franziskus etwas näher bringen. Heute Morgen ist es wieder bedeckt und etwas kalt und um ein Gespräch aufzubauen sag ich: "das Wetter ist für Mittel-Italien heuer aussergewöhnlich schlecht". Da dreht sich Pater Thomas zu mir und sagt mit autoritärer Stimme: "wer sagt, dass das Wetter um diese Jahreszeit hier aussergewöhnlich ist?" Auf diese Art von Gespräch, die die Gestik und den Tonfall betrifft war ich nicht vorbereitet und sage ganz freundlich das Wetter ist eigentlich ganz ok. Ich denke, ist mir doch scheiss egal wie das Wetter ist, ich wollte ja nur ein Gespräch anfangen. Bei unseren drei Mitinteressierten hat es auf jedenfall funktioniert, die haben mit mir dann ganz freundlich geredet. Aha Österreicher denk ich mir, die sind auch überall zu finden und schon ging die Führung los. Was und wie uns Pater Thomas San Francesco und den Hl. Franziskus näher gebracht hat, war sehr gut. Vergessen, dass er mich am Anfang so angeraunzt hat, also hab ich Ihm nach der Führung auch eine angemessene Spende in seinen Klingelbeutel gesteckt, weil die Führung an sich kostenlos war. Zum Schluss hat Pater Thomas uns noch gesagt, dass es am Pfingstsonntag eine sehr schöne Messe gibt. Eigentlich wollten wir Morgen weiter Richtung Rom fahren. Mittags sind wir auf die Burg La Pocca Maggiore gegangen und dort auf den Burgturm. Jetzt sind wir am höchsten Punkt von Assisi und geniesen die Aussicht. Hier oben kann man bis Perugia und nach Foligno sehen, im Mittelalter der perfekte Platz um die kompette Gegend im Überblick zu haben.
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